Wieso solltest Du auf Reisen unbedingt Bargeld dabei haben?

Das bargeldlose Bezahlen ist für uns mittlerweile zum Standard geworden! Online-Shopping, Kreditkarte und Co. sorgen immer häufiger dafür, dass in unseren Geldbeuteln gähnende Leere herrscht. Zu Hause ist das recht praktisch, weil man im Notfall immer weiß, wo der nächste Geldautomat zu finden ist. Was aber, wenn Du auf Reisen nicht per Karte bezahlen kannst und Du nicht weißt, wo ein Geldautomat auf Dich wartet? Nicht nur nervig, sondern auch ganz schön unangenehm!

 

 

Generell liegt es nahe, sich vor einem Trip über die Landeswährung zu informieren. Durch den Euro können wir in Europa ganz bequem bezahlen, doch besonders bei Rundreisen durch Asien oder Südamerika siehst Du Dich mit vielen unterschiedlichen Währungen konfrontiert. Damit Du beim häufigen Wechseln nicht übers Ohr gehauen wirst, solltest Du Dich also über den aktuellen Wechselkurs schlau machen. Eine wichtige Rolle spielt die Provision der Wechselstuben oder Banken. Ist diese zu hoch, zahlt Du gut und gerne einen willkürlich festgelegten Betrag. Unser Tipp: Wechselstuben an Bahnhöfen und an Flughäfen haben oft Kurse, bei welchen Du Geld verlierst! Deshalb lieber im Landesinneren oder noch in Deutschland wechseln! In den meisten deutschen Banken kannst Du problemlos in alle Währungen tauschen. Bei eher seltenen Währungen musst Du Deinen Wechselwunsch jedoch unter Umständen vorher anmelden.

Asien


Ob Yuán, Yen, Dirham oder Baht – jedes Land in Asien hat seine eigene Währung. Besonders Rundreisende durch die einzelnen Länder sind sehr beliebt. Du solltest immer beachten, dass in vielen Ländern die Infrastruktur nicht annähernd so ausgebaut ist wie unsere. Geldautomaten und Kartenbezahlung sind dort nicht immer möglich. Deshalb ist es immer ratsam, den genauen Wechselkurs der jeweiligen Währungen zu kennen.

In einigen asiatischen Ländern solltest Du außerdem nicht zu viel Bargeld auf einmal abheben oder wechseln. In Vietnam beispielsweise darf die Landeswährung Đồng nicht aus dem Land hinaus mitgenommen werden und den chinesische Yuán darfst Du nur dann über die Grenze in ein andres Land transportieren, wenn Du Belege darüber vorweisen kannst, dass Du das Geld vor Ort gewechselt hast.

 

USA

In den Vereinigten Staaten von Amerika regiert der Dollar, das weiß so ziemlich jedes Kind. Viel interessanter ist die Tatsache, dass die USA ein Land der Kreditkarten ist: Kaum ein Amerikaner trägt Bargeld bei sich, vor allen Dingen keine hohen Beträge. Möchtest Du auf Bargeld nicht verzichten, solltest Du bedenken, dass oft recht hohe Gebühren anfallen, wenn Du im Ausland Geld von Deiner EC-Karte abhebst. Zudem kann es teils sehr mühsam sein, einen EC-Automaten in Deiner Nähe zu finden. Führst Du Bargeld in die USA ein, müssen Beträge ab 10.000 $ beim amerikanischen Zoll angemeldet werden.

 

Afrika

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Abenteuerurlaub in Afrika  – für Viele ein absoluter Traum! Safari durch die Wildnis, eine Offroad-Rallye im Jeep oder einzigartige Naturparks machen den bunten Kontinent mit seiner kulturellen Vielfalt zu einem reizvollen Urlaubsziel. Wichtig zu wissen ist für Dich: Durch teils sehr schwache Landeswährung wird in vielen Ländern nur der US-Dollar akzeptiert. Geldautomaten, meistens ausschließlich für VISA-Kredikarten ausgelegt, gibt es nur in Großstädten. Auch den Euro nehmen die meisten Banken und Wechselstuben ungern bis gar nicht an. Deshalb vor einer Afrikareise unbedingt US-Dollar besorgen!

 

Südamerika


Auch in Südamerika hat so gut wie jedes Land seine eigene Währung. In den meisten Ländern funktioniert das Abheben am Automat mit der EC- oder Kreditkarte. Es ist jedoch nicht immer gewährleistet, dass genug Geld im Automaten vorhanden ist. Dennoch raten wir Dir, dein Glück lieber am Automaten zu versuchen, als Dich an Wechselstuben zu wenden: In Südamerika ist viel Falschgeld in Umlauf!

6 Backpacking Essentials, die jeder Rucksacktourist kennen sollte

So viele Dinge für einen solch kleinen Rucksack? Das Problem liegt oft darin begründet, dass wir Dinge mitnehmen, von welchen wir meinen, dass sie für uns überlebenswichtig sind. Sind die Meisten aber nicht. Wirklich nicht! Wer stattdessen weniger einpackt und vorausschauend plant, wird länger am Stück unterwegs sein, mehr erkunden und mehr erleben. Mit diesem Guide garantieren wir Dir eine unbeschwerte Zeit als Backpacker!

 

 

Mach Dich schlau über das Land, in welches Du reist!

Um beim Packen nicht vollkommen zu versagen, sollte Dir überhaupt klar sein, wohin Du denn reist. Du wirst in Skandinavien wahrscheinlich nicht so viele Trinkflaschen brauchen wie in Australien. Mache Dir ein Bild vom Klima, den Essensgewohnheiten, zu Hygiene und Sicherheit. Hilfreiche Seiten dafür sind das Auswärtige Amt, Reiseblogs, Tourismusvertretungen oder die Botschaften der Länder. Ebenfalls solltest Du Dir Gedanken zu Verkehrsmitteln machen. Dies könnte Dir einige Euros retten, die beim Party machen besser investiert sind.

 

Kümmere Dich rechtzeitig um Reisepass und Visum!

Mache Dich mit den Einreisebedingungen vertraut! In vielen Ländern gibt es Bestimmungen dazu, wie lange Dein Reisepass noch gültig sein muss, um ein Visum zu bekommen. Außerdem kann die Länge des Visums variieren, wenn Du über den Landweg in das jeweilige Land einreist. Es wäre traurig, wenn Dein Traum von der großen Reise bereits am Flughafen endet. Wichtig ist, von allen Dokumenten eine Kopie zu machen und mitzunehmen. Im besten Fall sollten diese beglaubigt sein.

 

Informiere Dich über die benötigte Gesundheitsvorsorge!

Alle Informationen rund um Impfungen und vorherrschende Krankheitsbilder, die für Dein Traumziel wichtig sind, kannst Du im Internet finden. Gerade bei einem Backpacking-Trip musst Du fit und gesund sein. Spiel nicht den Lonely Ranger, sondern informiere Deine Lieben daheim, dass Du einen Trip planst. Im Falle einer Erkrankung oder eines Notfalls kann Dir dann von zu Hause aus geholfen werden.

 

Trenne Dich von Deiner Technik!

Auch wenn es schmerzlich ist – brauchst Du Deinen Laptop und Deine schwere Spiegelreflexkamera wirklich auf der Reise? Ein Smartphone reicht oft vollkommen aus, um mit Deinen Liebsten in Kontakt zu bleiben, ein paar Fotos zu schießen und an Wi-Fi Hotspots zu surfen. Außerdem gibt es sicher ein Internetcafé in Deiner Nähe, von welchem aus Du die wichtigsten Dinge erledigen kannst. Bei längeren Trips empfiehlt es sich, eine SIM-Karte vor Ort zu kaufen. Wer einmal nach einem längeren Trip nach Hause kam und 400 € für Roamingkosten bezahlt hat, wird dies nicht noch einmal tun. Teure Fotoausrüstung ermöglicht Dir natürlich das Knipsen von spektakulären Fotos, es macht Dich aber auch extrem attraktiv für Diebe.

 

Überlege Dir bereits vorher, welche Zahlungsmittel Du benutzt!

Deine Bank- oder Kreditkarte ist mit das Wichtigste, was Du auf einem Backpacking-Trip brauchst. Erfrage im Voraus bei Deiner Bank unbedingt, ob es Sonderkonditionen für Abhebungen im Ausland gibt, denn diese sind meist unverschämt teuer! Wichtig ist auch, wo Du Dein Bargeld deponierst. Oft eignen sich schwer zugängliche Stellen am Körper. Werde kreativ, es geht schließlich um Dein Bares!

 

Lass Deinen Kleiderschrank daheim!

Jetzt also zur Königsdisziplin! Hast Du die Punkte 1-5 aufmerksam gelesen, kennst Du bereits einige Tricks, um an Equipment zu sparen. Bezüglich der Klamottenwahl müssen Style-Divas und Fashion-Killer nun ganz stark sein: Im besten Fall so wenig Kleidung wie möglich mitnehmen! 23 Tops und 12 Jeans brauchst Du wirklich nicht! Die Stilettos werden auch zu einer anderen Gelegenheit passen. Am besten packst Du Kleidung aus schnell trocknendem Material und leichten Stoffen ein. Ein Paar offene und bequeme Schuhe schaden nie!
Wichtig ist, dass Du ausreichend Trinkflaschen und Proviant dabei hast. Einige Power-Riegel oder Studentenfutter sind ideal als Snack. Außerdem legen wir Dir eine reichhaltige Reiseapotheke ans Herz. Beachte die Arzneimittelbestimmungen im Zielland, sonst läufst Du Gefahr, für Deutschlands Drogenbaron gehalten zu werden.

Empfehlungen gegen Langweile sind ein gutes Buch, Deine Kopfhörer, ein Notizblock, um Deine Reiseeindrücke niederzuschreiben oder ein Kartenspiel. Mit Letzterem lässt sich ganz wunderbar Kontakt und Freundschaft knüpfen. Eine kleine Tasche wäre auch zu empfehlen, falls Du Deinen Rucksack bei einem Stadtbummel mal wegschließen möchtest.