So werde ich Rennfahrer

Du hast Benzin im Blut und möchtest Dein Können unter Beweis stellen? Einmal über den Schotter fliegen und fast genauso wie Schumi ganz oben auf dem Treppchen stehen? Dann los, worauf wartest Du?! Auch wenn es einen anderen Anschein machen mag, der Einstieg in den Motorsport ist gar nicht so schwer, bereits ab acht Jahren können sich die Alonzos der Zukunft auf der Rennstrecke austoben.

 

 

Die Jüngsten starten beim Jugendkart-Slalom oder in den Bambini-Klassen, wer älter ist, kann sich das Terrain selbst aussuchen. Um an Rennen teilnehmen zu dürfen, musst Du Lizenzen aus verschiedenen Abstufungen erlangen. Viele dieser Lizenzstufen sind allein durch die Teilnahme an einer bestimmten Anzahl von Veranstaltungen der jeweils niedrigeren Lizenzstufe und durch eine ärztliche Bescheinigung über die Renntauglichkeit zu erreichen. Außerdem kannst Du sie durch die Teilnahme an Lehrgängen erwerben. Hierfür bekommst Du entweder ein Auto gestellt oder fährst mit Deinem eigenen auf Rennstrecken oder abgesteckten Kursen. Bevor Du Dich nun aber Hals über Kopf in den Lizenzlehrgang stürzt, ist es ratsam, ein Übungstraining zu belegen. Hierbei kannst Du Dein Talent unter Beweis stellen und Rennfahrer-Luft schnuppern. Erster Ansprechpartner hierfür sind der Dachverband für den Automobil- und Motorrad-Sport und die 2000 örtlichen Motorsportvereine.

 

Einstieg in den Motorsport

  • 8 Jahre: Kartsport
  • 10 Jahre: Junior-Karts (Cross-Karts) im Autocross-Bereich
  • 15 Jahre: Beifahrer im Rallyesport
  • 16 Jahre: Serientourenwagen, Nachwuchs-Formelserien im Rundstreckenbereich
  • 18 Jahre: Alle Klassen
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    Rennfahrer mit eigenem Auto

    Du träumst davon, mit Deinem Fahrzeug groß raus zu kommen? Dein Gefährt ist sportlich und wie gemacht für die Rennstrecke? Entgegen dem Bild, welches wir vielleicht haben mögen, muss es kein Vermögen kosten, diesen Traum wahr werden zu lassen. Für viele Veranstaltungen reicht bereits die „Nationalen Lizenz Stufe C“ und für viele Klassen benötigst Du nicht mehr als Dein Fahrzeug und einen Sturzhelm.

     

    Die richtige Außrüstung

    Reden wir Tacheles: Motorsport ist gefährlich! Damit Du sicher ins Ziel kommst, sollte der optimale Schutz für Dich bei einem guten Helm beginnen. Fahrer geschlossener Wagen wählen gerne offene Helme, besonders bei Formelwagen empfiehlt sich aber die geschlossene Variante samt stabilem Visier. Moderne Helme sind zudem oft mit „Head And Neck Support“, kurz HANS-Systemen ausgestattet, welche Deinen Kopf bei einem Unfall stabilisieren. Auch wenn Du für qualitativ hochwertige Helme rund 500 Euro bezahlen musst – Du investierst in Deine Sicherheit!

    Trotz Sicherheitstanks kommt es bei Unfällen im Motorsport immer wieder zu Bränden, weshalb eine feuerfeste Ausrüstung äußerst wichtig ist. Diese besteht aus:

  • mindestens zweilagiger Rennoverall
  • Unterwäsche
  • Handschuhe
  • Schuhe
  • Sturmhaube
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    Alle Teile müssen aus schwer entflammbarem Material gefertigt sein und den aktuell gültigen Normen entsprechen.

    Autorennen der Superlative

    Formel 1, das schnellste Supercar der Welt und die Boeing 747 – all diese Extreme stellt ein Dragster als Superlative der Autorennen locken in den Schatten! Du willst wissen wieso? Aus diesen fünf Gründen:

     

    1. Die stärksten Motoren

    In der Top-Klasse der Dragster-Rennen, der Top Fuel-Klasse, starten Wagen mit einem Hubraum von 8.193,5 ccm und einer Leistung von bis zu 10.000 PS. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie viel Power dahinter steckt? Rennautos mit solch einer Leistung sind 13 mal stärker als ein F1-Motor. DREIZEHN MAL!!!
     

     

    2. Geschwindigkeiten von mehr als 500 km/h

    Der Koenigsegg One ist mit seinen 1.360 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 440 km/h zwar das schnellste Supercar der Welt, gegen echte Dragster kommt der Flitzer aber dennoch nicht an: Topgeschwindigkeiten von rund 530 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 0,6 Sekunden machen Dragster zum ultimativen Adrenalin-Kick!
     

     

    3. Kräfte fast wie im Düsenjet

    Wer sich so schnell bewegt, also innerhalb von gerade mal vier Sekunden auf 500/km beschleunigt, ist extremen Kräften ausgesetzt. Fahrer müssen bis zu 4g aushalten. Zum Vergleich: Kampfpiloten sind 5-8g ausgesetzt.
     

     

    4. Treibstoffverbrauch wie bei einer Boeing 747

    Auch wenn die Boeing 747 25% weniger Power hat – der Verbrauch des Jumbos und eines Dragsters ist gleich groß! Pro Sekunde werden rund 5,7 Liter Treibstoff in die Luft geblasen, bei Dragstern ist dies ein Gemisch aus 85–90 % Nitromethan und 15–10 % Methanol.
     

     

    5. Ultimativ hohe Kosten

    Wer an der Geschwindigkeits-Spitze mitfahren will, muss auch finanziell in Topform sein: gut 1000 Euro werden verbrannt – pro Sekunde!
     

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    Formel-1-Saison 2016: Termine, Strecken, Teams und Fahrer

    Insgesamt 20 Rennen werden 2016 in der Formel 1 gefahren. Die Saison startet am 20. März in Melbourne und endet am 27. November in Abu Dhabi. Damit Du den Überblick behältst, haben wir für Dich alle wichtigen Infos zusammengefasst. 

     

     

    Die Teams

    • Renault: Kevin Magnussen und Jolyon Palmer
    • Red Bull: Daniel Ricciardo und Max Verstappen
    • Williams: Felipe Massa und Valtteri Bottas
    • Ferrari: Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen
    • Mercedes: Lewis Hamillton und Nico Rosberg
    • McLaren: Fernando Alonso und Jenson Button
    • Haas: Romain Grosjean und Esteban Gutierrez
    • Force India: Nico Hülkenberg und Sergio Perez
    • Manor: Pascal Wehrlein und Rio Haryanto
    • Sauber: Marcus Ericsson und Felipe Nasr
    • Toro Rosso: Daniil Kvyat und Carlos Sainz

     

    Die Rennen

     

    20. März 2016: Großer Preis von Australien (Melbourne)

    6 Uhr MEZ Albert Park Circuit

    Runden: 58
    Renndistanz: 307, 574 km
    Streckenlänge: 5, 303 km

    Sieger 2015: Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:31:54,067 h
    Gewinner 2016: Nico Rosberg (GER)

     

     

    03. April 2016: Großer Preis von Bahrain (Sachir)

     

    7 Uhr MESZ Bahrain International Circuit in Sachir

    Runden: 57
    Renndistanz: 308, 238 km
    Streckenlänge: 5, 412 km

    Sieger 2015: Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:35:05,809 h
    Gewinner 2016: Nico Rosberg (GER)

     

     

    17. April 2016: Großer Preis von China (Shanghai)

    8 Uhr MESZ Shanghai International Circuit

    Runden: 56
    Renndistanz: 305, 066 km
    Streckenlänge: 5, 451 km

    Sieger 2015: Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:39:42,008 h
    Gewinner 2016: Nico Rosberg (GER)

     

     

    1. Mai 2016: Großer Preis von Russland (Sotschi)

    14 Uhr MESZ Sotschi Autodrom

    Runden: 53
    Renndistanz: 309, 745 km
    Streckenlänge: 5, 848 km

    Sieger 2015: Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:37:11,024 h
    Gewinner 2016: Nico Rosberg (GER)

     

     

    15. Mai 2016: Großer Preis von Spanien (Barcelona)

    14 Uhr MESZ Circuit de Barcelona-Catalunya

    Runden: 66
    Renndistanz: 307, 104 km
    Streckenlänge: 4, 655 km

    Sieger 2015: Nico Rosberg (GER), Mercedes, 1:41:12,555 h
    Gewinner 2016: Max Verstappen (NLD)

     

     

    29. Mai 2016: Großer Preis von Monaco

    14 Uhr MESZ Circuit de Monaco

    Runden: 78
    Renndistanz: 260, 286 km
    Streckenlänge: 3, 337 km

    Sieger 2015: Nico Rosberg (GER), Mercedes, 1:49:18,420 h
    Gewinner 2016: Lewis Hamilton (GBR), Mercedes

     

     

    12. Juni 2016: Großer Preis von Kanada (Montreal)

    20 Uhr MESZ Circuit Gilles-Villeneuve in Montreal

    Runden: 70
    Renndistanz: 305, 270 km
    Streckenlänge: 4, 361 km

    Sieger 2015: Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:31:53,145 h

     

     

    19. Juni 2016: Großer Preis von Europa (Baku)

    15 Uhr MESZ Baku City Circuit in Aserbaidschan

    NEUE RENNSTRECKE

     

     

    03. Juli 2016: Großer Preis von Österreich (Spielberg)

    14 Uhr MESZ Red Bull Ring in Spielberg

    Runden: 71
    Renndistanz: 307, 020 km
    Streckenlänge: 4, 326 km

    Sieger 2015: Nico Rosberg (GER), Mercedes, 1:30:16,930 h

     

     

    10. Juli 2016: Großer Preis von Großbritannien (Silverstone)

    14 Uhr MESZ Silverstone Circuit

    Runden: 52
    Renndistanz: 306, 198 km
    Streckenlänge: 5, 891 km

    Sieger 2015: Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:31:27,729 h

     

     

    24. Juli 2016: Großer Preis von Ungarn (Budapest)

    14 Uhr MESZ Hungaroring in Budapest

    Runden: 70
    Renndistanz: 306, 630 km
    Streckenlänge: 4, 281 km

    Sieger 2015: Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 1:46:09,985 h

     

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    31. Juli 2016: Großer Preis von Deutschland (Hockenheim)

    14 Uhr MESZ Hockenheimring

    Runden: 67
    Renndistanz: 306, 458 km
    Streckenlänge: 4, 574 km

    Sieger 2015: Nico Rosberg (GER), Mercedes, 1:33:42,914 h

     

     

    28. August 2016: Großer Preis von Belgien (Spa)

    14 Uhr MESZ Circuit de Spa-Francorchamps

    Runden: 44
    Renndistanz: 308, 052 km
    Streckenlänge: 7, 004 km

    Sieger 2015: Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:23:40,387 h

     

     

    04. September 2016: Großer Preis von Italien (Monza)

    14 Uhr MESZ Autodromo Nazionale Monza

    Runden: 53
    Renndistanz: 306, 720 km
    Streckenlänge: 5, 793 km

    Sieger 2015: Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:18:00,688 h

     

     

    18. September 2016: Großer Preis von Singapur

    14 Uhr MESZ Marina Bay Street Circuit

    Runden: 61
    Renndistanz: 308, 828 km
    Streckenlänge: 5, 065 km

    Sieger 2015: Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 2:01:22,118 h

     

     

    02. Oktober 2016: Großer Preis von Malaysia (Sepang)

    9 Uhr MESZ Sepang International Circuit in Kuala Lumpur

    Runden: 56
    Renndistanz: 310, 408 km
    Streckenlänge: 5, 543 km

    Sieger 2015: Sebastian Vettel (GER), Ferrari, 1:41:05,793 h

     

     

    09. Oktober 2016: Großer Preis von Japan (Suzuka)

    7 Uhr MESZ Suzuka International Racing Course

    Runden: 53
    Renndistanz: 307, 471 km
    Streckenlänge: 5, 807 km

    Sieger 2015: Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:28:06,508 h

     

     

    23. Oktober 2016: Großer Preis der USA (Austin)

    21 Uhr MESZ Circuit of the Americas in Austin, Texas

    Runden: 56
    Renndistanz: 308, 405 km
    Streckenlänge: 5, 513 km

    Sieger 2015: Lewis Hamilton (GBR), Mercedes, 1:50:52,703 h

     

     

    30. Oktober 2016: Großer Preis von Mexiko (Mexiko City)

    20 Uhr MESZ Autódromo Hermanos Rodríguez in Mexiko-Stadt

    Runden: 71
    Renndistanz: 305, 354 km
    Streckenlänge: 4, 304 km

    Sieger 2015: Nico Rosberg (GER), Mercedes, 1:42:35,038 h

     

     

    13. November 2016: Großer Preis von Brasilien (Sao Paolo)

    17 Uhr MEZ Autódromo José Carlos Pace in Sao Paolo

    Runden: 71
    Renndistanz: 305, 909 km
    Streckenlänge: 4, 309 km

    Sieger 2015: Nico Rosberg (GER), Mercedes, 1:31:09,090 h

     

     

    27. November 2016: Großer Preis von Abu Dhabi

    14 Uhr MEZ Yas Marina Circuit in Abu Dhabi

    Runden: 55
    Renndistanz: 305, 355 km
    Streckenlänge: 5, 554 km

    Sieger 2015: Nico Rosberg (GER), Mercedes, 1:38:30,175 h

     

     

    Boneville Salzsee – schneller geht immer!

    Der Fahrtwind pfeift Dir um die Ohren und unter den Reifen knirscht das Salz. Wohin Du auch siehst, nur heller Boden und der himmelblaue Horizont. Dein Herz schlägt höher? Dann bist Du unter den Geschwindigkeitsfreaks der Speed Week genau richtig aufgehoben! Auf der Bonneville-Piste in der Wüste von Utah kämpfen jedes Jahr die Fahrer und Besitzer der verrücktesten und schnellsten Gefährte um neue Rekorde.
     

     

    Die erste Bonneville Speed Week fand 1949 auf die Initiative der SCTA hin statt. Sie organisiert seither die Veranstaltung, für die es keine feste Einrichtungen auf dem Salz gibt: Keine Boxen, keine Imbissbuden für die Zuschauer, selbst der Zeitnehmer-Turm und die Toiletten werden zu dem Ort transportiert.

    Voraussetzung für Fahrten auf den Salt Flats ist, dass jene trocken liegen − dies ist gewöhnlich an drei Monaten im Jahr der Fall. Um über die kurze Strecke eines „short course“ zu verfügen, benötigen die Veranstalter wenigstens ein Stück von sechseinhalb Kilometern trockenen Salzes. Im Idealfall wird eine mehr als elf km lange Strecke genutzt. 2014 fiel die Speed Week wegen Überflutung des Salzsees aus, auch 2015 erfolgte eine Absage wegen zu vieler sumpfiger Stellen. Zum Erzielen eines Rekords sind zwei Läufe in entgegengesetzter Richtung vorgeschrieben, die Zeiten werden von der Southern California Timing Association (SCTA) gestoppt. Übertrifft man in einem Qualifikationslauf den bestehenden Rekord, wird das Fahrzeug verwahrt und darf am nächsten Morgen zu einem Rekordversuch antreten. Im Jahr 2006 hatten sich fast 500 Teilnehmer angemeldet, mehr als 150 Rekorde wurden gebrochen.

    Bereits 1896 fanden Fahrradrennen auf den Bonneville Salt Flats statt. Bei der ersten Motorrallye 1914 beschleunigte der Rennfahrer Teddy Tetzlaff seinen Blitzen-Benz auf 228 km/h. 1935 stellt Sir Malcom Campell mit 484 km/h in seinem Blue Bird einen Kolbenmotor-Rekord auf. 1970 fuhr Gary Gabelich mit seinem Raketenauto Blue Flame mit über 1000 km/h über das Salz.
     

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    Übersicht: Formel 1, Gran Turismos, Rallye und Co.

    Brummende Motoren, rauchende Auspuffe und in der Luft der Geruch von Benzin – Automobilsport ist Faszination pur für Fans rund um den Globus. Wer sich interessiert, aber noch nicht wirklich auskennt, der merkt schnell: Der motorbetriebene Sport ist ein extrem breites Feld! Nicht nur gibt es schier unendlich viele Rennen und Meisterschaften, auch die Bandbreite an Fahrzeugarten, mit welchen diese Rennen bestritten werden, ist sehr groß. Damit Du Dir einen Überblick verschaffen kannst, nachfolgend die beliebtesten Formen des Automobilsports.
    Ein großer Anteil der Automobilsport-Veranstaltungen sind Geschwindigkeitswettbewerbe. Viele davon finden auf speziellen, eigens dafür errichteten Motorsport-Rennstrecken statt, andere auf abgesperrten regulären Straßen. Daneben gibt es noch Offroad-Rennen für Geländewagen. Straßenrennen auf nicht abgesperrten Straßen sind in der Regel illegal, sie werden daher nicht zum Automobilsport gerechnet. Das erste Automobilrennen fand am 22. Juli 1894 von Paris nach Rouen (126 km) statt. 102 Fahrzeuge waren angemeldet, darunter 39 mit Dampfantrieb, 38 mit Benzinmotor, 5 mit elektrischem Antrieb, 5 mit komprimierter Luft betriebene und ein Fahrzeug mit Federmechanismus; 15 Wagen kamen ins Ziel. Sieger war Albert Jules Graf de Dion mit seinem Dampfwagen. Die erste „Rennformel“ mit Vorschriften bezüglich des Gewichts und der Besetzung war der Gordon-Bennett-Cup. 1906 wurde mit dem Grand-Prix von Frankreich das erste Rundstreckenrennen durchgeführt. Als Wegbereiter des Automobilsports in Deutschland gilt Hubert von Herkomer, der 1905 das erste Zuverlässigkeitsrennen, die Herkomer-Konkurrenz initiierte.

    Kartsport

     
    Beim Kartsport werden Rennen mit kleinen, motorisierten Fahrzeugen auf speziell dafür gebauten Rennbahnen bestritten. Durch ihre einfache und leichte Bauweise sind Karts sehr schnell und agil. Sie können Geschwindigkeiten von über 150 km/h erreichen. Durch den niedrigen Schwerpunkt nur wenige Zentimeter über der Fahrbahn werden im Kartsport hohe Kurvengeschwindigkeiten erzielt, was zu einer starken körperlichen Beanspruchung führt (bis zu 4 G). Heutzutage wird der Kartsport im Wesentlichen von Kindern und Jugendlichen betrieben und gilt in der Regel als Einstieg in den Motorsport. In Deutschland gibt es eine große Vielfalt an Meisterschaften. Nebst der bekanntesten, der Deutschen Kart Meisterschaft, gibt es auch zahlreiche Kartserien im Breitensport. Die Wettbewerbe werden unterteilt nach Länge und Dauer des Rennens. Sprintrennen werden von Einzelfahrern absolviert, während Langstrecken von Teams zurückgelegt werden. Daneben gibt es die Disziplin des Kartslaloms.

     

     

     

    Tourenwagenrennen

     
    Als Tourenwagen bezeichnet man Personenkraftwagen aus Großserienproduktion, die in modifizierter Form zu Motorsportrennen eingesetzt werden. Hierzu zählen Stufenheck-Limousinen als auch Steilheck-Limousinen mit 4 Türen. Außerdem sind teilweise je nach Reglement 2-türige Coupés erlaubt. Sie müssen aber zum normalen Verkauf an die Kundschaft bestimmt sein. Ein gerne verwendetes Synonym ist Produktionswagen. Diese werden von den bekannten Autoherstellern in erster Linie für den Massenmarkt und die reguläre Teilnahme am Straßenverkehr in großen Stückzahlen gebaut. Mit den notwendigen Sicherheitseinrichtungen (Überrollkäfig, Feuerlöscher, ggf. Hosenträgergurte, Hauptschalter) können diese Autos im Motorsport eingesetzt werden, in einigen wenig riskanten Wettbewerben wie Automobil-Slalom und Gleichmäßigkeitsprüfungen (GLP) auch in unveränderter Form. Aus Marketinggründen werden teilweise auch Silhouetteprototypen als Tourenwagen bezeichnet. Hierbei handelt es sich um speziell für den Einsatz auf der Rennstrecke konstruierte Prototypen. Diese besitzen meist ein Chassis aus einer Gitterrohrrahmen-Struktur und haben eine aufgesetzte Silhouette, die nur noch aus Marketinggründen Ähnlichkeiten mit einem Modell aus der Serienproduktion aufweist.
    Seit 2005 wird die Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) ausgetragen, welche aus der Tourenwagen-Europameisterschaft (ETCC) hervorgegangen ist.

     

     

    Formelsport

     
    Zum Formelsport zählt man verschiedene Rennserien. Die bekannteste unter ihnen ist die Formel 1, eine weltweite Serie, in der sich viele große Automobilhersteller engagieren. Daneben existieren noch weitere populäre Serien, darunter die IndyCar Series sowie die GP2-Serie. Beim Automobilrennsport wird der Formelsport mit speziellen Monoposto-Fahrzeugen ausgetragen, deren Ähnlichkeit mit Serienfahrzeugen sich höchstens auf bestimmte Bauteile des Antriebs oder Fahrwerks beschränkt (Markenformeln). Ein Formelrennwagen besteht historisch nur aus dem aerodynamisch verkleideten Sitz des Fahrers, dem Antrieb und vier Rädern. Erst in den 1960er Jahren ergänzten Flügel diese Fahrzeuge. Es gibt auch viele Markenformeln, bei denen nur ein Fahrzeugtyp eines bestimmten Herstellers zugelassen ist. Die Formel V war einer der Vorreiter dieser Serien und hat in der Formel Renault oder der Formel BMW vergleichbare Nachahmer gefunden.
    Durch die weltweiten Wirtschaftsprobleme der letzten Jahre werden die Gelder für den Motorsport immer knapper. Als Folge haben gerade die teuren Formelrennserien immense Probleme, so dass einzelne Teams, manchmal sogar ganze Serien aufgeben müssen. Auch investieren die Hersteller oft lieber in Tourenwagen, da hier die Identifikation mit dem Fahrzeug einfacher ist und die Kosten viel geringer sind.

     

     

     

    Sportwagenrennen

     
    Sportwagenrennen werden mit Rennwagen bestritten, die vor allem durch Platz für zwei Sitzplätze und die mit Kotflügeln bzw. Radkästen verkleideten Räder gekennzeichnet sind. Die Fahrzeuge werden eigens für die Rennen konstruiert oder sind mit straßenzugelassenen Sportwagen verwandt. Sportwagenrennen nehmen eine Zwischenstellung ein zwischen dem Formelsport mit seinen kompromisslosen Monoposti und den Tourenwagenrennen mit ihren seriennahen Fahrzeugen. Das Prestige von Marken wie Alfa Romeo, Aston Martin, Audi, Ferrari, Ford, Jaguar, Maserati, Mercedes-Benz, und vor allem Porsche gründet zum Teil auf ihren Erfolgen bei Sportwagenrennen. Serienfahrzeuge, die von diesen Herstellern verkauft wurden und werden, sind in Technik und Aussehen den in diesen Rennen eingesetzten Fahrzeugen manchmal ähnlich. Oft wird jedoch nur für Werbezwecke der gleiche Name für Rennwagen und Straßenfahrzeug benutzt. Auch mit seriennahen Gran Turismos werden Rennen ausgetragen, die zur Kategorie der Sportwagenrennen gezählt werden.
    Rennen zur Sportwagen-Weltmeisterschaft werden meist als Langstreckenrennen über eine längere Distanz ausgetragen, zum Beispiel 1000 km, oder als 6-, 12- oder 24-Stunden-Rennen. Bekannte Sportwagenrennen sind die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft, die europäische Le Mans Series, die FIA-GT1-Weltmeisterschaft sowie das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

     

     

     

    Rallye und Offroadsport

     
    Die Rallye ist ein Wettbewerb im Motorsport, welcher teilweise über mehrere Tage (Etappen) verteilt auf normalen Straßen oder auf Feld- und Waldwegen ausgetragen wird. Anstatt wie bei Rennen auf einer Rundstrecke „immer nur im Kreis“ zu fahren und um Positionen zu kämpfen, tragen die Rallye-Teilnehmer Wertungsprüfungen (WP) auf abgesperrten Strecken (von Punkt A nach Punkt B) aus, wobei sie einzeln meistens im Minutenabstand starten. Die Wertung beruht auf der Summe der WP-Fahrzeiten. Zu den WPs gelangen die Teilnehmer über Verbindungsetappen im öffentlichen Straßenverkehr. Es kommen deswegen auch nur straßenzugelassene Autos zum Einsatz. Bei den Verbindungsetappen im öffentlichen Straßenverkehr, müssen sich alle Teilnehmer an die gültigen Verkehrsregeln halten. Strikte Zeitvorgaben bestimmen den Ablauf einer Rallye, welche auf die Minute genau einzuhalten sind: Es gibt Zeitstrafen für zu spätes oder zu frühes Eintreffen an Zeitkontrollen (ZK), vor dem Start von Wertungsprüfungen sowie an der Einfahrt und Ausfahrt von Serviceparks.
    Charakteristisch für eine Rallye ist der Copilot, der auf den WPs mit einem zuvor bei Besichtigungsfahrten vom Fahrer diktierten und vom Copiloten festgehaltenen Aufschrieb (das „Gebetbuch“) dem Fahrer Entfernungsangaben und Kurvenradien sowie Sprungkuppen, Belagwechsel und sonstige Besonderheiten der Fahrbahn ansagt. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Erfolg eines jeden Teams und erfordert eine hohe geistige und körperliche Leistungsfähigkeit vom Copiloten.
    Neben der Rallye-Weltmeisterschaft der FIA gibt es viele nationale Championate wie auch die Deutsche Rallye-Meisterschaft oder die Deutsche Rallye Serie.

     

    5 Wüstenrennen, die jeder Motorsport-Fan kennen sollte

    Du liebst schnelle Fahrzeuge, holprige Pisten, staubige Luft und die pralle Sonne. Doch vor allem machst du dich gerne schmutzig. Ok, vielleicht siehst Du anderen auch nur gerne dabei zu. Auf jeden Fall solltest Du folgende fünf ultimative Wüstenrennen als echter Motorsport-Fan und Wüsten-Enthusiast unbedingt kennen.

    1. Baja 1000

    Das Baja 1000 genannte und den Rallye Raids ähnliche Rennen auf der niederkalifornischen Halbinsel Mexikos zählt zu den längsten und härtesten Auto- und Motorradrennen der Welt. Entstanden ist es aus der Hippie-Kultur der 1960er und gefahren wurden damals Buggies: VW-Käfer-Fahrzeuge, denen das Dach abgeschnitten und zu großen Teilen eine leichte Kunststoff-Karosserie ohne Dach und Türen aufgesetzt wurde. Mittlerweile gelten Buggies und Käfer in keiner Weise mehr als konkurrenzfähig; um das Rennen Baja 1000 hat sich in den letzten 30 Jahren ein strenges Reglement und eine professionelle Veranstaltung entwickelt, die mit den Hippie-Anfangsjahren nichts mehr gemein hat. Die seit vielen Jahren verwendeten Fahrzeuge sind in aller Regel allradgetriebene Spezialkonstruktionen, wie sie ähnlich auch beim Autocross (die Optik betreffend) oder bei der Rallye Dakar (die Technik betreffend) Verwendung finden. Jedoch ist die Beteiligung an den Baja 1000 immer noch eher eine Privatangelegenheit, da sich große Automobilkonzerne kaum beteiligen. Startpunkt des Rennens ist Ensenada, das Ziel liegt bei Cabo San Lucas. Eine Entfernung von insgesamt mindestens 1000 Meilen, zuweilen aber auch 1300 Meilen, muss dabei bewältigt werden. Im Jahr 2005 erschien der Film Dust to Glory. Er dokumentiert verschiedene Zeitepochen der Baja 1000 (hauptsächlich den Event 2003), beleuchtet Hintergründe, Wissenswertes wie die verschiedenen Rennklassen (Trophy Trucks, Buggies usw.) sowie die Stars der Szene.
     

     

     

    2. Rallye Dakar

    Die Rallye Dakar gilt als die berühmteste Langstrecken- respektive Wüstenrallye der Welt. Sie wurde von 1978 bis 2007 einmal jährlich hauptsächlich auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen. 2016 fand die 38. Auflage vom 2. bis 16. Januar in Argentinien und Bolivien statt. Neben einem Prolog von Buenos Aires nach Rosario wurden 13 Etappen und 9246 km Strecke (4792 davon flossen in die Wertung mit ein) gefahren. Im Gegensatz zu beispielsweise den Läufen zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), bei denen während eines langen Wochenendes eine Reihe von kurzen Prüfungen gefahren werden, ist „die Dakar“ als Rallye Raid ein echtes Marathonrennen, bei dem einzelne Etappen von über 800 km Länge zurückgelegt werden, der Großteil davon auf Wüstenboden. Erschwerend wirkt sich die Tatsache aus, dass die Teilnehmer – mit Ausnahme eines Ruhetags in der Mitte des Rennens – jeden Tag unterwegs sind. Insbesondere für Privatiers ohne Werksunterstützung oder Mechanikerteam bedeutet dies eine enorme Belastung: Sind die Etappen innerhalb des festgesetzten Zeitlimits bewältigt, müssen die Privatiers ihr Fahrzeug selber reparieren oder Verschleißteile wechseln. Wenn diese Fahrer das Ziel erst in der Nacht erreichen, müssen Schlaf und Service also reduziert oder der Start zur nächsten Etappe verschoben werden. Insgesamt beträgt die Ausfallquote bei Motorrädern und Autos deshalb jeweils weit über 50 Prozent.Durch die hohe Anzahl von Todesfällen bei Rennfahrern, Zuschauern und im Organisationsteam geriet das Rennen immer wieder in die Schlagzeilen, entwickelte sich aber trotzdem (oder auch deshalb) zu einem der bekanntesten Sportereignisse weltweit. Der Marathon hat seit seinem Debüt über 60 Menschenleben gefordert.
     


     

    3. Rallye Marokko

    Die Rallye Marokko ist die kleine Schwester der Rallye Dakar und für viele der Fahrer die letzte Vorbereitung dem Rennen in Dakar. Sie ist die größte Cross-Country-Rallye in Afrika. Die mehr als 250 Fahrer nehmen mit Motorrädern, Quads, Autos und Trucks teil und müssen eine Strecke von rund 2000 Kilometern hinter sich lassen. Die Carta 2016 fand vom 7. bis 14. März statt und wurde je nach Erfahrung in vier Kategorien unterteilt: GPS Challenge, Cross Country, No Limit und Discovery. Die Rallye startete in Merzouga mit anspruchsvollen, hohen Dünen und ging über M’hamid auf schnellen Pisten hinüber zum Atlantik nach Tan-Tan.
     


     

    4. Der Große Preis von Abu Dhabi

    Der Große Preis von Abu Dhabi ist ein Motorsportrennen im Rahmen der Formel 1. und das erste Rennen fand am 1. November 2009 statt. Die Strecke wurde vom Aachener Architekten Hermann Tilke entworfen. Im Gegensatz zu vielen anderen von diesem Architekturbüro geplanten Kursen, die bisweilen für ihre sterile Atmosphäre kritisiert worden sind (zum Beispiel Sepang, Shanghai oder Manama), ist der Kurs von Abu Dhabi ungleich spektakulärer. Er ist teilweise dicht um ein künstliches Hafenbecken geführt und erinnert mit den darin liegenden Yachten an die Hafenpassage des Stadtkurses von Monaco. Ein weltweites Novum ist die Boxenausfahrt, die durch einen Tunnel unter der Auslaufzone der ersten Kurve verläuft und in den Anfang der darauffolgenden Passage mündet. Die Start- und Zielgerade ist relativ kurz, Turn 1 ist eng und bietet deshalb wenig Überholmöglichkeiten. Des Weiteren führt die Strecke unter einem brückenähnlichen Teil des spektakulären Yas-Hotels hindurch, welches mit seiner Fassade an die Allianz Arena in München erinnert.
     

     

    5. Der Große Preis von Katar

    Der Große Preis von Katar ist ein Motorrad-Rennen, das seit 2004 ausgetragen wird, seitdem zur Motorrad-Weltmeisterschaft zählt und auf dem Losail International Circuit nahe Doha stattfindet. Rekordsieger ist der Australier Casey Stoner, der das Rennen, in verschiedenen Klassen, insgesamt fünfmal gewinnen konnte. Der große Preis von Katar 2016 fand am 20. März 2016 statt und ging über eine Distanz von 22 Runden à 5,380 km, was einer Gesamtdistanz von 118,36 km entspricht.
     


     

    Die größten DTM-Piloten aller Zeiten

    Die Frage, welche Fahrer denn nun die besten sind, ist mindestens genauso alt wie der Tourenwagensport selbst. Auch wenn sich darüber natürlich streiten lässt, präsentieren wir Dir die nach unserer Meinung drei besten Fahrer der DTM-Geschichte. 

    Was macht einen legendären Piloten aus? Wir sind der Meinung, was zählt, sind nicht nur Talent und Erfolge, auch Charisma und Mut tragen dazu bei, dass ein DTM-Fahrer ganz oben an die Spitze gelangt. Anhand dieser Kriterien haben wir uns für folgende Piloten entschieden:

    Jamie Whincup


     
    In Europa noch recht unbekannt, ist Jamie Whincup in Australien schon jetzt eine Legende. Dort gewann er in der V8 Supercar-Serie in acht Jahren sechs Meisterschaften und gehört damit zu den besten Tourenwagen-Piloten der Welt. Niemand schaffte es bisher mit unterschiedlichen Teams so viele Rennen für sich zu entscheiden: In 379 Rennen feierte er 98 Siege und fuhr insgesamt 179 Mal aufs Podium.
     

    Karrierestationen

    1990–1999: Kartsport
    2000: Australische Formel Ford
    2001: Australische Formel Ford (Platz 3)
    2002: Australische Formel Ford (Meister), V8 Supercar (Platz 62)
    2003: V8 Supercar (Platz 27)
    2004: V8 Supercar (Platz 50)
    2005: V8 Supercar (Platz 16)
    2006: V8 Supercar (Platz 10)
    2007: V8 Supercar (Platz 2)
    2008: V8 Supercar (Meister)
    2009: V8 Supercar (Meister)
    2010: V8 Supercar (Platz 2)
    2011: V8 Supercar (Meister)
    2012: V8 Supercar (Meister)
    2013: V8 Supercar (Meister)
    2014: V8 Supercar (Meister)
     

    Mattias Ekström


    Ein Mann mit Talent: Egal ob DTM, Rallye, NASCAR, Nordschleife, V8 Supercars oder WRX – Ekström mischt überall mit und das äußerst erfolgreich. Seine drei Siege beim Show-Event Race of Champions zeigen, wie er sich auf Anhieb in jedem Auto zurechtfindet.

    Karrierestationen

    1993–1994: Kartsport 2003: DTM (Platz 4) 2011: Blancpain Endurance Series, GT3 Pro (Platz 8)
    1994: Schwedischer Renault 5 Turbo Cup 2004: DTM (Meister) 2012: DTM (Platz 6)
    1995: Schwedischer Renault 5 Turbo Cup (Platz 2) 2005: DTM (Platz 2) 2013: DTM (Platz 7)
    1996: Schwedischer Renault 5 Turbo Cup (Meister) 2006: DTM (Platz 8) 2013: Blancpain Endurance Series, GT3 Pro (Platz 31)
    1997: STCC (Platz 2) 2007: DTM (Meister) 2013: International V8 Supercars
    1998: STCC (Platz 8) 2008: DTM (Platz 3) 2014: DTM (Platz 2)
    1999: STCC (Meister) 2009: DTM (Platz 5) 2015: DTM (Platz 3)
    1999: Deutsche STW (Platz 23) 2010: DTM (Platz 5) 2015: Rallycross-Weltmeisterschaft
    2000: STCC (Platz 3) 2010: NASCAR Sprint Cup (Platz 58) 2016: DTM
    2001: DTM (Platz 8) 2010: NASCAR K&N Pro Series West (Platz 80)
    2002: DTM (Platz 3) 2011: DTM (Platz 2)

     

     

    Klaus Ludwig

    Unser König Ludwig. Kaum ein anderer Fahrer regt sich so schön auf und polarisiert so gern. Auch wenn er nicht allseits beleibt war in den Fahrerlagern, seine Ausstrahlung lässt sich nicht von der Hand weisen. Ein Fahrer mit Charisma!

    Erfolge

    • Sieger 24-Stunden-Rennen von Le Mans: 1979, 1984, 1985
    • Sieger 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: 1982, 1987, 1999
    • FIA-GT-Weltmeister: 1998
    • DTM-Meister: 1988, 1992, 1994
    • DRM-Meister: 1979, 1981

     

    Motorsport Made in Germany: 6 Autobauer auf der Überholspur

    Deutsche Autobauer und der Motorsport, das gehört zusammen wie Ebbe und Flut. Welche Premiummarken wo, warum und vor allem mit welchem Erfolg an den Start gehen, zeigt unsere Übersicht.
     

     

    VW

    Nicht nur dass sich Volkswagen seit 2007 im Rahmen der DTM wieder der Nachwuchsförderung widmet, seit der Konzern 2013 in den Rallye-Sport eingestiegen ist, ist die Rallye-Weltmeisterschaft das Steckenpferd der Autohersteller. Mit dem 315 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbo im Polo WRC konnte VW so gut wie alle Rennen für sich entscheiden, nur vier wurden verloren. Zudem hat VW für die deutsche und internationale TCR-Serie ausgehend vom Golf MK7 einen Tourenwagen mit 2,0- Liter-R4-Motor und 330 PS entworfen.
     

    Audi

    Der Autobauer aus Ingolstadt mischt gleich auf mehreren Feldern mit: In der Sportwagen-WM geht Audi mit einem neuen R18-Prototypen in der höchsten Klasse LMP1 an den Start, in der DTM soll mit dem 460 PS starken Audi RS5 DTM zum zehnten Mal seit Einstieg 1990 die Fahrermeisterschaft geholt werden und in der Formel E kooperiert Audi mit den ABT-Teams. Außerdem kann sich der Hersteller auf seine festen Größen verlassen, das GT3-Projekt mit dem Audi R8 LMS im GT Masters und den Audi TT Cup im Rahmen der DTM.

     

    Mercedes

    Mit dem mehr als 900 PS starken Mercedes W07 Hybrid ist die Formel 1 das Steckenpferd der schwäbischen Autobauer. Ansonsten möchte Mercedes auch 2016 mit dem neuen AMG C63 DTM Erfolge einfahren. In der Formel 3 EM fahren seit 2013 alle Meister mit einem Mercedes-Motor und beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring geht Mercedes mit dem AMG GT3, einem 6,3-Liter-V8-Motor und 500 PS an den Start.

     

    BMW

    Beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring kommt neben dem M235i auch der neue M6 GT3 mit 4,4-Liter-V8-Motor zum Einsatz. Ansonsten möchte BMW mit dem M4 DTM die Erfolgsgeschichte in der DTM weiter schreiben, hier hat BMW 1984 mit Volker Strycek den ersten Meister aller Zeiten hervorgebracht.

    Opel

    Seitdem sich Opel 2004 aus der DTM zurückgezogen hat, ist das Tourenwagen-Projekt für die internationale und deutsche TCR-Serie das größte Programm im Bereich Motorsport. Außerdem trägt Opel in der VLN Langstreckenmeisterschaft (Opel Astra OPC) und innerhalb der DRM (Adam R2) eigene Cups aus.

     

    Porsche

    Mit dem 385 PS starken Cayman GT4 gibt es 2016 zum ersten mal einen Markenpokal in der VLN. Darüber hinaus trägt Porsche mit dem 911 GT3 Cup den Supercup in der Formel 1 aus und geht in den GT-Le-Mans-Klassen mit dem 911 RSR (4-Liter-V6-Boxer / 470 PS) an den Start. Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans möchte der Autobauer mit dem 919 Hybrid (2,0-Liter-V4-Motor / 1000 PS) erneut gewinnen.
     

    Die besten Sportwagen Piloten für Motorsport Fans

    Die Frage, welche Fahrer denn nun die besten sind, ist mindestens genauso alt wie der Tourenwagensport selbst. Auch wenn sich darüber natürlich streiten lässt, präsentieren wir Dir die nach unserer Meinung besten Fahrer der Sportwagen-Geschichte.

    Was macht einen legendären Piloten aus? Wir sind der Meinung, was zählt, sind nicht nur Talent und Erfolge, auch Charisma und Mut tragen dazu bei, dass ein Sportwagen-Fahrer ganz oben an die Spitze gelangt. Anhand dieser Kriterien haben wir uns für folgende Piloten entschieden:
     

    Erfolg: Tom Kristensen

    Tom Kristensen a.k.a. Erfolge in Serie! Neun mal hat er das 24-Stunden-Rennen von Le Mans für sich entschieden und sechs mal gewann er das 12-Stunden-Rennen von Sebring. 2013 wurde er außerdem Gesamtsieger der WEC-Saison. Erfolge, die gar von Sportwagen-Legende Jacky Ickx nicht erreicht werden.
     

    Talent: Jacky Ickx und Phil Hill


    Dass man als erfolgreicher Pilot überdurchschnittliches Talent vorzuweisen hat, ist klar. An der Spitze sehen wir deshalb Jacky Ickx. Das Multitalent war so vielseitig, dass er Siege in Le Mans, Bathurst, Daytona und Sebring einholen konnte. Außerdem wurde der Belgier 1969 und 1970 Vizeweltmeister in der Formel 1.
    Auch die Erfolge von Hill in unterschiedlichsten Sportwagen-Rennen und -Autos zeigen, über welch unermessliches Talent der US-Amerikaner verfügte. Er wurde nicht nur Formel-1-Weltmeister, sondern siegte auch in Le Mans, Sebring und beim 1000km-Rennen auf dem Nürburgring.
     

    Charisma: Striezel Stuck

    Stuck war und ist ein waschechter bayrischer Lausbub. Zu seiner aktiven Zeit war er nicht nur als Rennfahrer erfolgreich, sondern auch für jeden Steich zu haben. Auch heute noch ist er ein charismatischer Macher und als Präsident beim DMSB und Leiter der Motorsport-Abteilung bei VW einer der einflussreichsten Persönlichkeiten im deutschen Motorsport.

     

    Mut: Jacky Ickx

    Die berühmte Kollision in der Eau-Rpuge-Kurve von Spa beweist: Dieser Mann liebt das Risiko! Doch damit nicht genug, 1969 ging er am Start in Le Mans in aller Seelenruhe zu seinem Ford GT40 auf der anderen STraßenseite und schnallte sich gemächlich an. Mit dieser Aktion trug Ickx maßgeblich zum Aus des klassischen Le-Mans-Starts ab 1970 bei. 

    Dein eigener Sportwagen: So wird der Traum zur Realität

    Sportwagen, sie sind der Traum aller Autofans. Ausgefeilte Technik, kunstvolles Design, hohe Leistungen und eine perfekte Straßenlage – Seit je her lassen Sportwagen aus aller Welt die Herzen von Motorsportfans und Autoliebhabern höher schlagen. Wer glaubt, nur die Oberen 10.000 könnten sich ein solches Spielzeug leisten, der liegt falsch. Gebraucht kannst Du ein echtes Schnäppchen machen und Dir Deinen Traum vom Sportauto erfüllen.
     

    Für Sportwagen war 2015 ein gutes Jahr. Der Absatz wuchs um 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 41.455 Fahrzeuge. Zwei Modelle dominierten die Absatzzahlen: Zwei Drittel des Jahres war der Porsche 911 der beliebteste Sportwagen. Die restlichen vier Monate verkaufte sich der Audi TT besser. Mit insgesamt 8.253 Neuzulassungen gewann trotzdem der Audi TT im Jahresvergleich (Porsche 911: 8.143 Einheiten). Auf dem dritten Platz positionierte sich das E-Klasse Coupé von Mercedes (5.289), gefolgt vom Mercedes SLK (3.813) sowie dem Porsche Boxster (2.331).

    Der Markt für Sportwagen wächst stetig und beweist, dass sich immer mehr Menschen den Traum vom eigenen Sportauto erfüllen. Worauf wartest Du also? Sollte Dein Budget begrenzt sein, können wir Dir zum Beispiel den Mazda MX-5 ab 22.990 Euro empfehlen. Den Porsche 911 (Carrera) bekommst Du ab 96.605 Euro, da ist der Audi TT (Coupé) ab 32.550 Euro deutlich günstiger. Verständlich also, dass der Audi in Deutschland so viele Abnehmer findet. Selbst der TTS Coupé kostet mit einem Einstiegspreis von 49.550 Euro nur halb so viel wie der günstigste 911er. Eine Alternative zum Porsche 911 ist der Porsche 718 Boxster ab 53.646 Euro.

     

    ab 22.990 Euro
    Mazda MX-5 ab 22.990 Euro

     

    JimDrive-automobilclub-auto-service-club-sportwagen-gebraucht-porsche-911-carrera
    Porsche 911 Carrera ab 96.605 Euro

     

    JimDrive-automobilclub-auto-service-club-sportwagen-gebraucht-audi-tt-coupe
    Audi TT Coupé ab 32.550 Euro

     

    JimDrive-automobilclub-auto-service-club-sportwagen-gebraucht-porsche-718-image
    Porsche 718 Boxster ab 53.646 Euro

     

    Erfülle Dir Deinen Traum und kaufe gebraucht!

    Möchtest Du Dir ein solch schnittiges Gefährt leisten, musst Du Dich beim Neukauf entscheiden: hoher Preis und hohe Leistung oder doch lieber die Spar-Version? Wer auf keine Pferdestärken verzichten möchte, dem empfehlen wir den Kauf von Gebrauchtwagen. Der Markt ist solide und du kannst bereits für 10.000 Euro stolzer Besitzer eines Sportwagens werden. Günstig sind auch amerikanische Boliden, so zum Beispiel der Chevrolet Camaro. Ältere Versionen sind für 5.000 Euro und weniger erhältlich. Mit großzügigem Budget findest Du in der oberen Gebrauchtwagenklasse den Audi R8 V8 ab 45.000 Euro. Vergleichsweise günstig ist der BMW M3 E 90 ab 25.000 Euro.
     

    JimDrive-automobilclub-auto-service-club-sportwagen-gebraucht-nissan-350z
    Nissan 350Z gebraucht ab 10.000 Euro

     

    JimDrive-automobilclub-auto-service-club-sportwagen-gebraucht-chevrolet-camaro
    Chevrolet Camaro gebraucht ab 5.000 Euro

     

    JimDrive-automobilclub-auto-service-club-sportwagen-gebraucht-audi-r8
    Audi R8 V8 ab 45.000 Euro

     

    JimDrive-automobilclub-auto-service-club-sportwagen-gebraucht-BMW-M3-E9x
    BMW M3 E 90 ab 25.000 Euro