Harley Davidson 2016 – alle neuen Modelle im Überblick

Harley Davidson – kein anderer Motorradhersteller steht so sehr für den amerikanischen Traum. Freiheit und Abenteuer, Nostalgie und Customizing gehören dabei genauso dazu wie die Zugehörigkeit zur großen Harley-Davidson-Familie. Wenn auch Du Dich angesprochen fühlst, wird Dich Harley Davidson 2016 mehr als glücklich machen.

 

 

Nachdem es von 2014 auf 2015 kaum neue Modelle des 1903 in Milwaukee Wisconsin gegründeten Motorradherstellers gab, wartet das Traditionsunternehmen 2016 gleich mit mehreren neuen Modellen auf. Insgesamt drei neue und zwei überarbeitete Maschinen sollte kein Motorradfan verpassen! Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf einer alt bewährten Mischung aus einzigartiger Optik und zuverlässiger Technik.
 

Iron 883 und Forty-Eight

Die Iron 883 und die Forty-Eight der Sportster-Baureihe erhalten primär neue Fahrwerkskomponenten, die ihre Federungs- und Dämpfungseigenschaften verbessern sollen. Dazu tragen auch die gleichfalls neuen Sitze bei. Das neue Fahrwerk der Sportster-Modelle verfügt ab dem kommenden Jahr über eine neue Cartridge-Gabel, stufenlos justierbare Federbeine am Heck und leichte Gussspeichenräder, die den Fahrkomfort verbessern sollen. Inspiriert ist die Iron 883 von den Bobbern, die einst in Garagen und Hinterhöfen entstanden. Es soll ein auf das Wesentliche reduziertes Motorrad mit ursprünglichem und undressiertem Charakter darstellen.
Der breite Vorderreifen, Gussspeichenräder und die mächtige 49-Millimeter-Gabel hingegen sollen der 2016er Forty-Eight eine Respekt einflößende Ausstrahlung verleihen. Auch hier versprechen die stufenlos einstellbaren Federbeine am Heck und der neue Sitz einen optimierten Fahrkomfort. Optisch ist das Bike ein Mix aus schwarzen, lackierten und verchromten Flächen.

 

Iron 883 ab 10.145,00 €
Iron 883 ab 10.145,00 €

 

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Forty Eight ab 12.365 €

 
 

Bernhard Gneithing (Marketing-Direktor der Harley-Davidson GmbH)
Wir verkaufen einen Lebensstil – das Motorrad gibt es gratis dazu.

 

Fat Boy S, Softail Slim S

Die beiden neuen Modelle Harley-Davidson Fat Boy S und Harley-Davidson Softail Slim S erhalten als erste Serienmodelle des US-Herstellers den Screamin‘ Eagle Twin Cam 110BMotor, der bislang nur in limitierten Sondermodellen eingesetzt wurde. Dank des 1801 cm³-V2-Motors steigen die beiden zu den bislang stärksten Cruisern in der Harley-Modellpalette auf und leisten je nach Abstimmung für einzelne Modelle annähernd 100 PS sowie ein maximales Drehmoment von 146 Newtonmetern. Serie ist eine elektronische Geschwindigkeitsregelanlage, welche zum Modelljahr 2016 für die gesamte Softail-Baureihe verfügbar ist. Bei der Softail Slim S wurden verchromte Bauteile weitgehend durch mattschwarze ersetzt. Die optimierte Abgasanlage ist in Jet Black lackiert. Die Softail Slim S wird in Vivid Black und im neuen Farbton Olive Gold Denim mit Tankgraphics im Military-Look angeboten. Die Fat Boy S mit ihren gelochten Leichtmetallscheibenrädern, Half-Moon-Trittbrettern und dem großen Tank der Fat Bob sowie ihrer tiefen Sitzposition von 67 Zentimetern ist wahlweise in Vivid Black und Denim Black erhältlich.
 

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Fat Boy S ab 21.965 €

 

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Softail Slim S ab 20.865 €

 

Neuer Tourer Road Glide Ultra

Solltest Du Fernweh haben, ist die erstmals in Europa erhältliche Road Glide Ultra genau das richtige für Dich. Kennzeichen der Road Glid die üppige, kastenförmige Verkleidung. Der dreifach geschlitze Windschutz der ist starr am Rahmen montiert, lenkt also nicht mit. Ihre Lufteinlässe sind individuell durch den Fahrer einstellbar. Vorn in die Verkleidung integriert sind zwei nebeneinander platzierte LED-Scheinwerfer der neuesten Generation.

Als „Ultra“ trägt dieser elegante Tourer eine Vollverkleidung mit zwei Seitenkoffern und einem Topcase. Das Gepäcksystem ist von der wohlbekannten Electra Glide abgeleitet. Die Sitzposition soll besonders auf hohen Langstrecken-Fahrkomfort hin entwickelt worden sein, sagt Harley-Davidson. Betrieben wird die Road Glide durch einen 1690 Kubikzentimeter großen V2-Motor, dem luftgekühlten “High Output Twin Cam 103“-V-Twin. Die neue Road Glide hat eine Leistung von 87 PS und ein maximales Drehmoment von 138 Nm. Serienmäßig wird sie mit dem Harley-eigenen Infotainment-System Boom-Box 6.5 ausgestattet sein, hat ein Touchscreen-gesteuertes Navi, einen Tempomat, Hartschalenkoffer mit Ein-Punkt-Bedienung, ABS und Bremskraftverstärker.

 

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Road Glide Ultra ab 40.015 €

 

Rückenprotektor richtig kaufen

Auch wenn Du hoffst, dass Du ihn niemals brauchst – der Rückenprotektor ist für Motorradfahrer mit das Wichtigste für sicheres Fahren. Der Markt ist dementsprechend groß, wodurch der richtige Kauf schnell kompliziert werden kann. Was darf ein guter Protektor kosten? Worauf kommt es an? Worauf musst Du achten?
 

 

Schaut man sich das Angebot an Rückenprotektoren an, wird eines schnell klar: Die eine Lösung gibt es nicht. Es werden viele unterschiedliche Modelle geboten, die zuweilen sehr verschieden sind. Die einen kommen aus hartem Material daher, die anderen lassen sich zusammen knautschen, einige sind in die Motorradkleidung zu integrieren, andere legst Du Dir um die Taille. Eines ist jedoch klar: Die meisten Motorradjacken haben nicht schon beim Kauf einen Protektor integriert. Auch wenn es sich so anfühlt, handelt es sich meist nur um dünne Polster, die Dir kaum helfen werden, wenn es darauf ankommt. Die wichtigsten Merkmale und Unterschiede:
 

Hartschalenkonstruktionen

Vorreiter und Marktführer dieser Art von Rückenprotektoren ist der italienische Hersteller Dainese. Bei diesen Konstruktionen soll die harte Schale den Aufschlag möglichst großflächig verteilen und so gefährliche Belastungsspitzen vermeiden. Zudem bietet der Protektor Durchdringungsschutz, was laut Dainese nach jahrzehntelanger Erfahrung in der Ausrüstung von Profi-Rennfahrern durchaus sinnvoll ist.
 

Protektor als Knautschzone

Diese Rückenprotektoren folgen einem gänzlich anderen Prinzip. Dieses besagt, dass der Aufprall möglichst gut abgefangen und gedämpft werden muss. Die viskoelastischen Schäume sind mit dem Airbag im Auto vergleichbar. Die einwirkende Energie wird über einen langen Zeitraum verteilt und ruckartige Einwirkungen auf die Knochen werden abgefangen.
 

Protektor zum Einschieben in die Jacke oder separater Rückenschutz?

Trägst du Textilkombis, empfiehlt sich für Dich eher ein Protektor zum Umschnallen oder eine Weste, da nur so sichergestellt werden kann, dass der Schutz immer fest an Ort und Stelle an Deinem Körper anliegt. Bist Du hingegen in einer Lederkombi unterwegs, könnte diese Art von Protektor unter der engen Kluft drücken. Eine Lösung, die Du nachträglich in Deine Jacke integrierst, ist deshalb besser geeignet.
 

Worauf achten beim Kauf?

Beim Kauf kommt es nicht nur auf die Konfektionsgröße an. Wichtig ist vor allem, dass möglichst viel Fläche von Deinem Rücken abgedeckt ist. Idealerweise reicht der Protektor von den Nacken- bis zu den Lendenwirbeln. Um den passenden Schutz zu finden, solltest Du Deinen Schulter-/Taillenabstand messen lassen. Auf den Rückenprotektoren kannst Du dann ablesen, ob er für Deine Größe geeignet ist.

Da visoelastische Schäume temperaturabhängig sind, solltest Du zur Anprobe genug Zeit mitzubringen. Denn erst nach einigen Minuten am Körper erreichen sie ihre Arbeitstemperatur und entwickeln ihren ganzen Tragekomfort. Auch bei allen anderen Protektoren gilt: Achte auf die Ergonomie! Denn was bringt der beste Schutz, wenn Du ihn am Ende nicht trägst? Nichts!

Kaufe außerdem nur Rückenprotektoren, die nach der Europa-Norm EN 1621-2 zertifiziert sind. Diese Norm legt den Mindest-Abdeckungsbereich für Rücken-Protektoren für Motorradfahrer fest, die von den Fahrern unter üblichen Verkehrsbedingungen getragen werden. Die Norm enthält Anforderungen an die Leistung der Protektoren beim Aufprall und Einzelheiten der Prüfverfahren. Einbezogen sind Anforderungen an die Größengestaltung, ergonomische Anforderungen und Anforderungen an die Freiheit von Schadwirkungen, die Kennzeichnung und die zu liefernden Informationen.

Teure Ledermontur? So sieht die richtige Pflege aus!

Kein waschechter Biker ohne Ledermontur. Dass diese schnell das Budget sprengen kann, das weiß jeder Fahrer und so ist Euch sicher daran gelegen, die Kleidung möglichst lange in Aussehen und Funktion zu erhalten. Egal ob Lederhose, -jacke, Kombi oder Stiefel und Handschuhe – so pflegst Du Deine Motorrad-Klamotten richtig:

 

 

Während der Saison sollten Kombis, Hosen und Jacken aus Glattleder in regelmäßigen Abständen mit einem feuchten Tuch bearbeitet werden. Findet sich hartnäckiger Schmutz, kannst Du diesen einweichen. Gut geeignet hierfür sind entweder spezielle Kleidungsreiniger oder aber Du verwendest ganz altmodisch Kernseife und Schwamm. Passe hierbei aber auf, dass der Schwamm nicht die Oberfläche des Leders verkratzt. Darüber hinaus solltest Du die Lederbekleidung auf jeden Fall regelmäßig einfetten, um das Leder so geschmeidig zu halten und vor dem Austrocknen und Verhärten zu schützen. Außerdem kann Wasser so weniger schnell ins Material eindringen. Um diesen Effekt zu maximieren, kannst Du vor dem Einreiben auch ein Imprägnierspray verwenden. Verwende fürs Einfetten am besten ein weiches Tuch, trage das Lederfett nur dünn auf und arbeite es in Kreisbewegungen ein. Übertreib‘ es aber bitte nicht! Immer sparsam damit umgehen, ansonsten verstopfen sich die Poren und es bleiben unschöne Rückstände.
 

Folgende Pflegemittel sind zum Einfetten geeignet:

  • Lederfette in farblos oder schwarz
  • Lederbalsam mit Bienenwachs
  • Melkfett
  • Vaseline
  • Lederöl
  • Lederpflegesprays
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    Pflege von speziellem Leder

    Ist Deine Motorradbekleidung aus Wasser abweisendem, hydrophobiertem Leder, ist herkömmliches Lederfett für Dich tabu! Verwende stattdessen spezielle Pflege, welche die Wasser abweisende Wirkung nicht zerstört. Gleiches gilt für Velours- oder Nubukleder, auch hier muss statt fettiger Pflege auf spezielles Spray gesetzt werden. Da diese rauen Lederarten gerne speckig werden, raten wir Dir, die Bekleidung mit einem Krepptuch abzureiben.
     

    Ledermontur in die Waschmaschine?

    Eindeutig lässt sich diese Frage nicht beantworten. Wenn Du Deine Motorradbekleidung, so zum Beispiel stark verschwitze Handschuhe, waschen willst, dann verwende unbedingt Feinwaschmittel. Zudem solltest du nur bei hohem Wasserstand und im Schonwaschgang bei unter 30 Grad waschen. Auf keinen Fall schleudern oder in den Trockner packen! Lieber im Sonnenlicht trocknen und hinterher unbedingt gründlich einfetten.
     
    Extra-Tipp: Kennst Du das, wenn neue Handschuhe hässlich abfärben? Einmal in die Waschmaschine geschmissen und das Problem hat sich gelöst!
     

    So überwintert Leder

    Möchtest Du Deine Ledermontur überwintern, solltest Du dafür einen trockenen Ort wählen. Zudem sollten die Temperaturen gleichmäßig bleiben. Am besten, Du lagerst die Klamotten im Kleiderschrank auf einem Bügel. Verwendest Du einen Kleidersack, muss dieser unbedingt luftdurchlässig sein! Vermeide außerdem, das Leder zu falten, da sich die Faltstellen sonst unschön verziehen und verfärben können.

     

    Bikergruß: Welcher Typ Motorradfahrer bist Du?

    Motorradfahrer grüßen sich, das gehört zum guten Ton. Es wird vermutet, dass die Ursprünge in einer Zeit liegen, als es noch gar keine Motorisierung gab. Auch in einer Zeit, in welcher man noch zu Pferde unterwegs war, wurde aus Höflichkeit mit einer Handbewegung gegrüßt. Die Regeln des Grüßens sind dabei durchaus kompliziert und besonders für Fahranfänger nicht immer leicht verständlich.

     

    Fest steht, es wird mit der linken Hand gegrüßt! Irgendwie logisch, denn Deine rechte Hand brauchst Du zum Gas geben. Ziehst Du gerade die Kupplung, ist ein Kopfnicken üblich.
    Motorroller, Mofas, Mokicks, Kleinkrafträder oder Leichtkrafträder werden in der Regel nicht gegrüßt. Oldtimer hingegen werden immer gegrüßt, ganz unabhängig davon, um welchen Hubraum es sich handelt. Wie Du grüßt, ist im Grunde immer noch Dir überlassen, im Allgemeinen unterscheidet man acht Typen:
     

    1. Die Coolen

    Lümmeln meist gekonnt in stundenlang eingeübter Pose mit dem Ellenbogen auf dem Tank. Gern werden dabei auch nur die äußersten Fußspitzen auf die Rasten gestellt, so dass es zum so genannten „Froschlümmeln“ kommt. Kommt dann ein Motorradfahrer entgegen, geht die Hand (2 Finger meist ausgestreckt) lässig in Richtung Helm, ein kleines Nicken noch und der Lümmler fällt zurück in die Ausgangsposition.
     

    2. Die Schüchternen (aber auch die Dankbarsten)

    Unsicher warten sie auf ein Zeichen. Keinesfalls möchten sie sich blamieren, indem sie grüßen und der andere es vielleicht nicht erwidert. Wird der Schüchterne allerdings zuerst gegrüßt ist die Freude groß und dankbar grüßt er zurück, oft mit vollem Körpereinsatz, Nicken, Hand, Fuß oder auch mit Zuruf und das alles gleichzeitig.
     

    3. Die Immer-Grüßer

    Nach dem Motto „komme was wolle, ich grüß immer“ zieht er seine Runden. Und das meint er völlig ernst. In Schräglagen, die Kniepads schleifend, die Fußrasten sitzen auf, viel Verkehr, eine Ölspur voraus? Kein Problem, es wird in jedem Fall gegrüßt, schließlich wurde es jahrelang bis zur Perfektion geübt! Der Immer-Grüßer nimmt auch keinerlei Rücksicht auf Typ, Marke, Alter des entgegenkommenden Motorrades. Alles was zwei Räder hat, beschenkt er mit kollegialer Aufmerksamkeit.
     

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    4. Die Vielleicht-Grüßer

    Die Vielleicht-Grüßer, auch Vigrüß genannt, beäugen erst skeptisch das Vehikel des Grüßungsanwärters. Wenn alles dem wachsamen Auge des Vigrüß Zustimmung findet, sprich, es ist das richtige Krad, die richtige Kleidung, das richtige Tempo, die richtige Lautstärke usw. wird anerkennend gegrüßt. Nur ist es dann meist zu spät und der andere längst über alle Berge.
     

    5. Die Abklatscher (oft Enduristen)

    Meist verbergen sich darunter echte Frohnaturen und Entertainer. In der Schule oft der Klassenclown gewesen, bemühen sie sich auch auf der Straße dieses Image beizubehalten. Dass sie durch ihre ruckartigen und ausholenden Bewegungen zuweilen andere Biker verschrecken, die ein Angriff auf Leib und Leben befürchten, stört sie nicht weiter. Wenn es nach ihnen ginge, würden sie jedem Entgegenkommenden persönlich die Hand schütteln.
     

    6. Die Augenzwinkerer (oft Anfänger)

    Unsicher, die beiden Hände fest an den Lenker geklammert, vollauf beschäftigt mit Gas, Bremse und Kupplung, versuchen sie durch kräftiges Augenzwinkern das Grüßen zu erwidern. Sehr Mutige spreizen auch schon mal den ganzen kleinen Finger vom Lenker ab und freuen sich dann wie die Schneekönige über die geglückte Aktion.
     

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    7. Die um des Grüßens-Willen-Fahrer (Grüwis)

    Ein echter Hardcoregrüßer. Meist nur bei schönem Wetter anzutreffen (bei Regen gibt es ja weniger, die man grüßen könnte) schleicht er langsam durch die Gegend, um ja keinen Grußkandidaten zu übersehen. Vor der Tour wird noch die am stärksten frequentierte Motorradstrecke ausgeguckt und los geht’s. Potentielle Grußopfer so weit das Auge reicht. Der Grüwi ist in seinem Element. Wenn er abends nach Hause kommt und die linke Hand schmerzt, war es ein guter Tag. Wenn sie nicht schmerzt, dürfen seine Mitmenschen das ausbaden und sich tagelang Triaden anhören, daß das Motorradfahren nicht mehr das ist, was es einmal war; ja früher war alles besser, früher war alles gut, da hielten noch alle zusammen … da wurde man noch gegrüßt!
     

    8. Die Nichtgrüßer (oft Totalverweigerer)

    Stur den sonnenbebrillten Blick geradeaus gerichtet, verweigert er zivilen Gehorsam und den Bikergruß. Sein Haupt krönt oft ein Jethelm. Er ist ein Rebell, ein Individualist, ein James Dean der Biker, der sich in keine Schublade stecken lassen will. Meist hatte er eine dominante Mutter. Unbeugsam trotzen sie allen Regeln, schließlich waren alle anderen noch Quark im Supermarktregal oder ein Glitzern im Auge von Papa, als er längst eine Harley sein Eigen nannte.

    (C) Burkhard Straßmann in DIE ZEIT Nr.31 vom 26.Juli 1996

    So findest Du das perfekte Motorrad aus 2. Hand – JimDrive

    Der Markt für gebrauchte Motorräder ist in Deutschland riesig und der Kauf macht durchaus Sinn: Ein neues Bike verliert in den ersten zwei Jahren bis zu 30 % des ursprünglichen Wertes. Ist das Motorrad älter, sinkt der Verlust drastisch. Zudem machen Motorräder aus zweiter Hand besonders für Anfänger Sinn, die noch nicht sicher fahren und sich eventuell noch gar nicht darüber im Klaren sind, welchen Motorrad-Typ sie eigentlich bevorzugen. Du fühlst Dich angesprochen? Dann erfährst du jetzt alles, was Du wissen musst, damit du mit deinem Kauf glücklich wirst.

     

    Hier findest du deine Traum-Maschine

    1. Kleinanzeigen in Regionalzeitungen

    Vorteil: Du musst keine Weiten Wege auf Dich nehmen, um Dein Bike abzuholen.
    Nachteil: Meist werden nur die gängigsten Modelle angeboten. Zudem kann der Anzeigentext oft zu kurz sein, um sich wirklich einen Eindruck machen zu können.

    2. Kleinanzeigen in Motorrad-Magazinen

    Hier findest Du auch seltenere Modelle. Zudem sind die Anzeigen im Gegensatz zu Regionalzeitungen oft mit einem Bild versehen und die Anzeigen sind meist gut sortiert.

    3. Internet

    Das Internet bietet zweifelsohne das breiteste Angebot. Du solltest aber jede Anzeige mit Argusaugen betrachten, denn Betrug ist über das Internet besonders beliebt und einfach. Auf keinen Fall Anzahlungen oder Vorauszahlungen über das Internet tätigen! Vereinbare ein Termin und schau dir das Bike vor Ort an!

    4. Motorradhändler

    Der Kauf eines gebrauchten Motorrads beim Händler hat den Vorteil, dass Du Dir mehrere Bikes auf einmal ansehen kannst. Außerdem geben viele Händler im ersten Jahr Gewährleistung auf wichtige Bauteile.

     

    Wie teuer darf das Gebrauchte sein?

    Besonders wenn Du über das Internet oder Kleinanzeigen suchst, solltest Du Dich vorher darüber schlau machen, welcher Preis für dieses oder jene Modell angebracht ist. Helfen kann dir dabei der Schwacke Car Index für Motorräder und der Marktspiegel der Deutschen Automobil Treuhand (DAT).

     

    Bei der Anfrage bzw. Kaufverhandlung zu beachten

      1. Verhandelst Du mit dem Eigentümer oder lediglich mit einer Person, die zum Verkauf berechtigt ist? Der Eigentümer kann meist die detailliertesten und verlässlichsten Aussagen treffen und die Verhandlung um den Preis ist meist unkomplizierter, weil es keinen Mittelsmann gibt. Ist der Verkäufer nicht der Eigentümer, lass Dir eine Verkaufsvollmacht vorlegen.
      2. Lass Dir genau sagen, um welches Modell in welcher Leistungsvariante es sich handelt. In Anzeigen werden hier oft keine oder falsche Angaben gemacht.
      3. Handelt es sich um einen Reimport? Dann muss im Service- und Kundendienstheft der entsprechende Stempel des Händlers im Ausland vorhanden sein. Eine angebrachte Preisfindung ist bei Reimporten oft schwierig. Wenn Du Dir nicht sicher bist, woher das Bike wirklich stammt, kann die Herkunft über die Fahrgestellnummer meist ermittelt werden.
      4. Informiere Dich über die Erstzulassung in Deutschland. Von dieser hängt ab, ob die Gewährleistungs- und Garantiefrist noch gültig ist.
      5. Achte darauf, ob die tatsächliche Kilometerleistung mit dem Tachostand übereinstimmt. An dieser Stelle wird oft getrickst, hinterfrage die Angaben deshalb unbedingt.
      6. Frage den Verkäufer danach, ob das Motorrad unfallfrei ist. Kommt er ins Stottern oder verhält sich komisch, solltest Du misstrauisch werden.
      7. Hat das von Dir anvisierte Motorrad viele Vorbesitzer? Wenn ja, ist das ein Zeichen dafür, dass es eventuell kein guter Kauf wird. Denn wieso wollten die vielen Vorbesitzer es alle wieder los werden?
      8. Frage nach, ob der Fahrzeugbrief der erste oder ein Ersatzbrief ist. Ist es ein Ersatzbrief, frag‘ nach, ob der erste Brief noch aufzutreiben ist. Ansonsten könnten Dir viele wichtige Informationen zur Anzahl der Vorbesitzer, Änderungen an der Maschine und vieles mehr vorenthalten werden.
      9. Erfrage, ob fremde Teile montiert wurden. Diese können zum Beispiel die Betriebserlaubnis betreffen und müssen somit in den Fahrzeugbrief eingetragen sein. Liegt für Zubehörteile eine ABE oder eine Unbedenklichkeitserklärung des Fabrikanten vor? Wurden Markenprodukte verbaut und gibt es die Originalteile noch? Du solltest all diese Fragen vor dem Kauf unbedingt klären, besonders weil Änderungen am Motorrad die Abgasqualität und das Geräuschverhalten beeinflussen können.
      10. Schau Dir das Kundenheft genau an: Wurde der Kundendienst regelmäßig wahrgenommen? Ist das Heft nicht vollständig ausgefüllt, muss dies nicht immer ein Auschlusskriterium sein. Allerdings nur dann nicht, wenn Dich der Besitzer glaubhaft davon überzeugt, dass er versiert ist und das Kraftrad zuverlässig selbst gewartet hat.

     

    Anzeigen-Kauderwelsch

    Wer einmal eine Anzeige gelesen hat weiß, wie schwer es ist diese zu verstehen. Da der Platz begrenzt ist, wird mit Abkürzungen gearbeitet, die kaum jemand kennt. Damit Du Dich zurecht findest, die wichtigsten Abkürzungen im Überblick.

    Abkürzung Bedeutung
    1.Hd. aus 1. Hand
    ABE Allgemeine Betriebserlaubnis
    ABS Antiblockiersystem
    ASR/ ASC Anti-Schlupf-Regeung/ Anti-Scid-Control
    ATM Austauschmotor
    BC Bordcomputer
    Bj. Baujahr
    CBS Combined Brake System/ Verbundbremssystem v. Honda
    dB-Kill. dB-Killer, Teil am Endschalldämpfer zur Geräuschreduzierung
    def. Defekt
    ESA Electronic Suspension Adjustment, Elektronische Fahrwerkseinstellung
    ESD Ersatzschalldämpfer
    E-St. E-Starter
    ET Ersatzteile
    EZ Erstzulassung
    Fg./Fzg. Fahrzeug
    FID Fahrer-Informations-Display (BMW)
    FP Festpreis
    FSK Führerscheinklasse
    Gar. Garantie auch mit Datum des Fristende
    gen. üb. generalüberholt
    gepfl. Gepflegt
    Gep. tr. Gepäckträger
    HR(-R) Hinterrad(-reifen)
    HS/Hst Hauptständer/ Mittelständer
    HU (neu) Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO (kürzlich durchführt)
    i.T. in Teilen
    KD/ KD-gepfl. Kundendienst/ Kundendienst gepflegt
    kompl. komplett
    Lit./Ltr Liter
    neuw. neuwertig
    Navi. Navigationssystem
    NP Neupreis
    Ölk. Ölkühler
    opt. Optisch
    orig. original
    Pr. Preis
    SKZ Saisonkennzeichen
    SB Sturzbügel
    Speiche Drahtspeichenräder
    TC Topcase
    TR Tankrucksack
    TÜV Fälligkeit der nächsten HU
    USD(-Gabel) Upside-Down-Gabel
    Umb. Umbau
    Unf. Unfall
    unff. unfallfrei
    VB/VHB Verhandlungsbasis
    Vk. Verkauf
    VR(-R) Vorderrad(-Reifen)
    VS Verhandlungssache
    WW wahlweise
    Zub. Zubehör
    Zyl. Zylinder

    5 Tipps für Deine perfekte Motorradtour

    Wer sein Bike nur im Alltag fährt, hat Motorradfahren nicht verstanden. Was wirklich zählt, ist die Freiheit, die Weite, Du und die Straße bei Deinen regelmäßigen Touren. Damit Du diese noch mehr genießen kannst, haben wir für Dich die wichtigsten Tipps zusammengetragen.

     

     

    1. Plane Deine Pausen und nutze sie effektiv

    Motorradfahren bringt nicht nur Freude, sondern kann für Deinen Körper auch anstrengend werden. Genau genommen ist Motorradfahren gleich anstrengend wie Wettkampfsport. Deshalb solltest Du schon vor Deiner Fahrt überlegen, wie lange Du wirklich durchhältst. Fährst Du zu lange an einem Stück, sinkt Deine Aufmerksamkeit und das Risiko für Unfälle steigt. Zudem wird dein Herz-/Kreislaufsystem stark belastet. Mach deshalb bei den ersten Anzeichen von Erschöpfung unbedingt eine Pause. Vom Autofahren kennst Du bestimmt den Zweistundenrhytmus für Pausen, wenn Du aber auf Deinem Bike unterwegs bist, kann dieser Zeitraum zu lange sein.

    Deine Pausen solltest Du außerdem bewusst und effektiv nutzen. Anstatt nur auf die Toilette zu gehen, zu tanken und lässig Deine Kippe zu rauchen, mach‘ Dehn- und Lockerungsübungen. Augengymnastik kann zudem helfen, Deine Augen wieder feucht zu bekommen. Also keine falsche Scheu! Schneide Grimassen und rolle mit den Augen, auch wenn Dich alle andren für verrückt halten werden.

    Bei Touren durchs Gebirge: Auch bei guter Kondition sollte Dein Tagespensum bei kleinen Nebenstraßen und extremen Pässen mit unbefestigten Straßen höchstens 200 Kilometer betragen. Bei kurvenreichen Straßen und einigen höheren Pässen sind 300 Kilometer das Limit. Plane bei Gebirgstouren außerdem auf jeden Fall die Tankstopps, all zu viele Möglichkeiten gibt es in den Alpen oder Pyrenäen nicht.

     

    2. Ich packe meinen Koffer – und zwar sinnvoll!

    Je länger Du auf Reisen gehst, desto mehr Gepäck wirst Du brauchen. Dass Du Dich in Zurückhaltung üben und möglichst wenig Zeug mitnehmen solltest, ist klar. Darüber hinaus sind folgende Punkte wichtig:

    1. Packe schwere Gegenstände in den Tankrucksack. Lenkereinschlag und Dein Blick auf Instrumente, Kontrollleuchten und in den Rückspiegel dürfen nicht vom Tankrucksack beeinträchtigt werden! Wenn Du diesen mit einem Riemen festzurrst, mach eine Probefahrt und fahre enge Kurven: Sitzt alles fest, ohne dass Schläuche abgedrückt werden oder das Zündkabel herausgezogen wird?
    2. Schwere Gegenstände in den Seitenkoffern solltest Du grundsätzlich nach unten packen. So sind sie nach am Schwerpunkt Deiner Maschine verstaut. Achte außerdem darauf, dass Du das Gewicht rechts und links gleichmäßig verteilst, und achte auf die Angaben des Herstellers bezüglich Höchstgewicht und -geschwindigkeit.
    3. Im Topcase oder auf einem Gepäckträger darfst Du nur leichte Gegenstände platzieren! Ansonsten läufst Du Gefahr, die Achslastverteilung so zu verändern, dass die Fahrstabilität darunter leidet. Deshalb: Rund 45 % der Achslast auf dem Vorderrad solltest Du nicht unterschreiten.
    4. Komm erst gar nicht auf die Idee, vorne im Bereich der Lenkachse (Lenker, Kotflügel, Gabel) etwas zu verstauen. Machst Du es doch, riskierst Du einen unschönen Unfall.

     

    3. Die drei großen B

    Beleuchtung, Bereifung und Bremsen – diese Bereiche solltest Du vor jeder Fahrt überprüfen:

    1. Beleuchtung: Funktionieren Fern- und Abblendlicht, Brems- und Rücklicht, Blinker und Kennzeichenbeleuchtung und die dazugehörigen Schalter? Du bist alleine und weißt nicht, wie Du das überprüfen sollst, wenn Du doch absteigen musst? Lass Dir von Gummizug (Handbremshebel) und Gewichten (Fußbremse) helfen!
    2. Bereifung: Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern eingehalten? Genug Luftdruck und Ventilkappen vorhanden? Reifen beschädigt?
    3. Bremsen: Sind alle Leitungen und Schläuche dicht oder gibt es abgescheuerte Stellen? Wie abgenutzt sind die Bremsbeläge? Ist genug Bremsflüssigkeit vorhanden? Ist die Bremsflüssigkeit noch gut? (Jedes Jahr wechseln, spätestens alle zwei Jahre!) So testest Du die Bremswirkung: Hinterrad und Vorderrad bis zur Blockiergrenze bremsen. Baut sich der Bremsdruck schnell auf und nach dem Lösen der Bremse wieder genauso schnell ab, ist alles im grünen Bereich.

     

    4. Sei länger fit durch Gehörschutz

    Dass auf Touren eine ausreichende Wasseraufnahme und Päuschen für Erholung und Snack dafür sorgen, dass Du möglichst lange konzentriert bist, ist jedem Biker klar. Was Du vielleicht nicht wusstest: Auch Stress durch einen konstanten Lärmpegel kann Dich müde und erschöpft machen. Als Folge sinkt deine Konzentration und das Risiko für Unfälle steigt. Um dem gegen zu wirken, empfehlen wir Dir den Gebrauch eines Hörschutzes. So kannst Du nervigen Lärm von Motor, Fahrtwind und Reifen minimieren und bist länger fit. Übertreib es aber nicht! Wenn Du gar nichts mehr hörst und somit auch keine Warnhinweise wahrnimmst, ist dies ein Verstoß gegen § 23 der StVO.
    Gut geeignet:

    1. Vom Hörakustiker individuell angefertigte Otoplastiken ab 50 Euro. Bei leichter Handhabung und gutem Tragekomfort halten sie mehrere Jahre
    2. Waschbare Langzeit-Ohrenstöpsel aus dem Motorrad-Fachhandel mit Wechselfilter ab 20 Euro.
    3. Einmalig verwendbare und vorgeformte/formbare Ohrstöpsel aus Schaumstoff zwischen 3,50 und 5 Euro.

     

    4. Your smartphone ist your life vest

    Du machst Dich auf, um die Welt zu erkunden, doch im Gegensatz zu Columbus und Co. kannst Du Dir in vielen Lebenssituationen dank Internet und Handy helfen lassen – your smartphone is your life vest – sozusagen. Wir haben die besten Reise-Apps hier für Dich zusammengesucht.
     

    4 traumhafte Ziele für Deine Motorradtour am Wochenende

    Eng geschwungene Serpentinen, ein weiter Ausblick und Fahrfreude pur – nicht nur im Ausland sind solche Motorrad-Touren möglich, auch Deutschland hat einiges an schönen Strecken zu bieten. Du planst Deine nächste Tour am Wochenende? Dann empfehlen wir diese vier Ziele:

     

    1. Fränkischer Felsengarten

    Wunderschön ragen die Gipfel der Dolomiten hier hinter den kurvenreichen Straßen gen Himmel. Auf Dich wartet nicht nur eine atemberaubend schöne Landschaft, auch kleine Örtchen mit historischen Fachwerkbauten, jede Menge Brauereien, zahlreiche Höhlen aber auch Museen und mittelalterliche Burgen kannst Du auf dieser rund 300 Kilometer langen Tour erleben. Von Lauf aus geht es über Hiltpoltstein, Pretzfeld, Behringersmühle, Plankenfels, Scheßlitz, Weismain, Wallersberg, Hollfeld, Pegnitz bis nach Hersbruck. Für einen Zwischenstopp empfehlen wir Dir den Motorrad-Treffpunkt „Kathi-Bräu“ unweit von Aufseß oder Brünners Oldtimer Museum in Mönchs. Nächtigen lässt es sich super in Aufseß, dem Ort mit der höchsten Brauereidichte der Welt.
     

    2. Hegau am Bodensee

    Im schönen Süden unseres Landes liegen am Bodensee die Vulkane des Hegaus. Geschwungene Straßen durch die hügelige Landschaft und in der Ferne die Alpen – ideale Aussichten für Deine Tour. Nach zügiger Talfahrt schwingst Du Dich von Leipferdingen über den Höhenzug des alten Postwegs, dann runter nach Tengen über Büßlingen hoch nach Opfertshofen. Nachdem Du Stein am Rhein und Wangen hinter Dir gelassen hast, geht es weiter auf schmalen Sträßchen hinauf auf den Schiener Berg. Dann die Abfahrt nach Bankholzen über die Halbinsel Höri nach Horn. Danach über Radolfzell und über Ludwigshafen nach Bonndorf und über die Hegau-Berge und das Wasserburgtal zurück zum Anfang.
     

    3. Saarland

    Startest Du an der deutsch-französischen Grenze bei Perl, wirst Du schon bald die weit geschwungenen Kurven zwischen Weinhängen, Waldinseln und Windparks genießen. Später geht es dann mit Vollgas rein in den Canyon mit der imposanten Saarschleife vor Mettlach. Dahinter erreichst Du die Ausläufer des Hunsrücks, nach Losheim schwingt sich die Landstraße hoch aus dem Wald und bietet Dir eine einmalige Aussicht. Am Losheimer See treffen sich Motorradfahrer oft und gerne, der ideale Platz für ein Päuschen. Über Nonnweiler, Sötern, Asweiler, Freisen, Reitscheid geht es dann weiter nach St. Wendel und in das Ostertal. Die zweitgrößte Stadt des Saarlands, Neunkirchen, kannst Du getrost umfahren, um schließlich zwischen Mandelbachtal und Bliestal die Ansteigung zu erklimmen.

     

    4. Vogtland

    Kurvenfreaks kommen hier auf ihre Kosten: Ständig geht es hinauf und hinunter und gerne mal scharf ums Eck. Tolle Strecken führen zum Beispiel von Bad Elster nach Landwüst oder von Markneukirchen nach Klingenthal. Hier werden Biker mit wenig Verkehr aber umso mehr verwinkelten Straßen und Kurven verwöhnt. Eine genaue Route ist im Vogtland nicht so wichtig, denn alle machen Spaß.

    Welcher Motorradtyp passt zu Dir?

    Chopper, Superbike, Trike und Co. – Motorrad ist nicht gleich Motorrad! Es gibt schier unendlich viele Typen und mindestens genauso viele unterschiedliche Fahrer. Möchtest Du ein Bike kaufen, solltest Du Dir deshalb schon vorher überlegen, worauf Du Wert legst. Pragmatiker oder Poser? Geschwindigkeits-Junkie oder gemütlicher Sonntags-Fahrer? Mit unserer Auswahl der beliebtesten Motorrad-Typen findest Du Dein perfektes Bike.

    Chopper / Cruiser

    Die Geburtsstunde des Choppers schlug im Amerika der 40er Jahre. Ziel war es, alles, was nicht wirklich zum Fahren benötigt wurde, vom Motorrad abzuhacken („to chop“) und so schneller zu sein als alle anderen. Auf Wendigkeit und gutes Kurvenverhalten wurde hingegen verzichtet – in Amerika dank kilometerweit geradeaus laufenden Highways wie der Route 66 kein Problem! Heute sind Chopper eher Sinnbild für gemütliches Fahren a la Easy Rider: „You do your own thing in your own time“. Du liebst das genüssliche Dahingleiten und den tief grollenden Auspuffsound? Dann ist der Chopper Deine Maschine!

    Wie der Chopper ist auch der Cruiser zum gemütlichen Fahren (also dem Cruisen) gedacht: Bequeme, weich gepolsterte Sitze, sehr breite Reifen, Trittbretter, riesige Verkleidungen, üppige Satteltaschen und ein breiter, flacher Lenker – wer schnell sein will, fährt anders.

     

    JimDrive-Motorradtyp-chopper

     

    Enduros / Motocross

    Fahren auf öffentlichen Straßen ist Dir zu langweilig? Dann liegst du mit einer Enduro oder einer Motocross-Maschine genau richtig! Diese Motorräder sind für den Einsatz im Gelände konzipiert: Die Sitzposition ist für mehr Balance erhöht, große Federbeine lassen Dich auch die holprigsten Strecken meistern, Motoren die im unteren Drehzahlbereich viel Kraft haben und grobstollige Reifen zeichnen diese Bikes aus. Ausgehend von der Ur-Enduro entstanden ab Mitte der 70er-Jahre weitere Kategorien, die Ihrem Zweck immer mehr angepasst wurden, wie z.B. Hard-Enduros, Motocross, Trial, Reiseenduros und Super-Motos. Während Enduros dank Straßenzulassung auf öffentlichen Straßen und im Gelände gefahren werden dürfen, ist Motorcross-Motorrädern der allgemeine Straßenverkehr vorenthalten.

     

    JimDrive-Motorradtyp-motocross

     

    Touring-Bikes

    Tourer sind der idealer Begleiter, wenn Du gerne lange Strecken fährst. Es sind verschalte und unverschalte Motorräder mit komfortbetontem Charakter. Alles an ihnen ist ein Stückchen größer, die Sitzposition ist durch einen erhöhten Lenker sehr angenehm, Rücken, Becken und Knie werden dadurch entlastet. Das Fahrwerk ist für ein entspanntes, aber dennoch zügiges Fahren ausgelegt und was das Zubehör angeht, stehen Dir beim Tourer alle Türen offen. Von Seitenkoffer über Topcase bis hin zu CD-Player und Navigationssysteme werden Dir allerlei Spielereien geboten, um das Reisen noch angenehmer zu gestalten.

     

    JimDrive-Motorradtyp-Touring

     

    Supersportler / Superbikes

    Als Geschwindigkeits-Junkie lassen diese Bikes Dein Herz höher schlagen! Näher kann eine Straßenmaschine nicht am Rennsport sein: Schnittige Maschinen mit einer stark nach vorne geneigten Sitzposition, ein sportlich straffes Fahrwerk, ein drehfreudiger Motor mit hoher Leistung, meist mit zwei, drei- oder vier Zylindern. Auf Komfort und Kapazität für die Beladung wird verzichtet, alles an diesen Maschinen ist auf die Maximalleistung ausgelegt. Hast Du Rückenprobleme oder andere Beschwerden bezüglich Deines Bewegungsapparats, solltest Du Dich für ein anderes Modell entscheiden.

     

    JimDrive-Motorradtyp-sportsbike

     

    Gespanne

    Lonely Rider ist nicht Dein Ding, Du bevorzugst Gesellschaft? Dann könnte ein Gespann das Richtige für Dich sein. Ein Gespann, also ein Motorrad mit Beiwagen, ist die einzige mehrspurige Form eines Motorrads. Was Du dabei im Beiwagen mitnimmst, ist Dir überlassen, nicht nur ein menschlicher Beifahrer ist denkbar, auch Hunde genießen oft den Fahrtwind. Bei Gespannen wurde das Fahrwerk so verändert, dass Du das Bike ohne Seitenwagen nicht mehr fahren kannst. Das liegt unter andrem zum Beispiel daran, dass bei Gespannen Autoreifen benutzt werden.

     

    JimDrive-Motorradtyp-Gespann

     

    The Terminator lässt grüßen: BMWs Helm mit Head-Up-Display

    „Hasta la vista Baby!“, mit diesem Satz wurde Arnold Schwarzenegger 1984 als Terminator über Nacht zum Weltstar. Über dreißig Jahre und fünf Terminator-Filme später, besteht der Mythos nach wie vor. Auch Du willst Dich fühlen wie der unzerstörbare Android? Dann ist der neue BMW-Motorradhelm mit integrierten Head-Up Display genau Dein Ding!

     

     

    Der Terminator ist kein normaler Mensch. Er ist ein wandelnder Computer und seinen Kontrahenten dank leuchtend rotem elektromechanischem Auge immer einen Schritt voraus. Immer und überall jeden durchschauen, dank computergesteuerter Sicht alle verfügbaren Informationen zu jeder Situation erhalten – wie cool ist das denn bitte?! Du willst das auch? Dann ist BMW die richtige Adresse für Dich!

    The Terminator
    Aufgrund deiner Pupillenmotorik und deiner Pulsfrequenz errechne ich eine 83-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass du den Abzug nicht betätigen wirst!

    Der bayrische Automobil- und Motorradhersteller hat nun einen Helm entwickelt, der den Fähigkeiten des Terminators gewaltig Konkurrenz macht! Der Sturzhelm ist sogleich mobiler Computer und verfügt neben Lautsprechern und Actionkamera für Fahrtvideos und Rücksicht direkt aus dem Helm auch über ein vors Auge klappbares Display. Dieses Head-Up Display projiziert wichtige Fahrinformationen als farbiges Bild auf die Frontscheibe und ist aus dem automobilen Bereich von BMW bereits seit 2003 als Sonderausstattung bekannt.  Durch dieses Head-Up Display, welches zukünftig auch in bestehende Helme integriert werden soll, musst Du den Blick während der Fahrt nicht mehr von der Straße nehmen.  Zahlreiche Cockpit-Anzeigen, so zum Beispiel Informationen zu Geschwindigkeit, Temperatur, Öl- und Luftdruck, eingelegtem Gang, sowie Speedlimit- und Schildererkennung werden dann in Deinem direkten Sichtfeld anzeigt. Alle Autofahrer werden wissen, dass oft schon eine kurze Ablenkung reicht, um sich in gefährliche Gefahrensituationen zu bringen. Den Blick kurzzeitig von der Straße abzuwenden, um die Anzeigen auf den Rundinstrumenten zu checken oder um das Infotainment-System zu bedienen, kann oft genügen. Nach Angaben von BMW nimmst Du die Informationen mit einem Head-Up Display hingegen bis zu 50 Prozent schneller auf.

    Übertragen werden alle Daten via Bluetooth, und wenn die V2V-Kommunikation erst einmal weit genug entwickelt ist, können auch diese Informationen in Echtzeit direkt in Deinem Sichtfeld angezeigt werden. Unter dem Begriff V2V (Vehicle-to-Vehicle) versteht man eine Technologie, die es ermöglicht, dass Fahrzeuge untereinander kommunizieren. Es existieren viele Begriffe, die das gleiche oder ähnliche wie V2V bedeuten: C2C, V2I, IVC, VANET.  V2V ist eine Ad-hoc-Kommunikation, bei welcher verschiedene Informationen erzeugt und gesammelt werden, um diese dann über Signale und Protokolle unter mehreren Fahrzeugen untereinander auszutauschen. Der Grundgedanke dabei ist, das Informationsspektrum, welches Dir als Fahrer zur Verfügung steht, zu erweitern und das Fahren so sicherer zu gestalten. So kann beispielsweise die Gefahr bei schwer einsehbaren Passagen gemindert werden, indem Fahrzeuge am Stauende sich nähernde Fahrer waren oder aber andere Fahrer einer Motorradgruppe sichtbar gemacht werden.
     


     

    Die Steuerung des Displays soll über den „BMW Motorrad Multicontroller“ gesteuert werden. Dieser ist bereits heute an der linken Lenkamatur installiert und regelt bisher nur das Navigationssystem. Sämtliche Anzeigen sind laut BMW frei programmierbar und mit zwei Akkus und fünf Stunden Laufzeit sollte der BMW-Helm auch für längere Fahrten geeignet sein. Vorgestellt wurde der BMW-Helm erstmals am 6. Januar auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas. Wann der Sturzhelm in Serie geht, ist bisher leider nicht bekannt.

     

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    Legendäre Motorräder, die Dein Herz höher schlagen lassen

    Aus einer Liste der Motorräder an der Spitze der Zulassungsstatistik, den Topsellern und besonders außergewöhnlichen Motorrädern haben wir die Crème de la Crème ausgewählt. Elf Bikes, die uns besonders gut gefallen, in verschiedenen Umfragen besonders gut abgeschnitten haben und jeder Motorradliebhaber schätzt.
     

    Platz 11 – Yamaha XT 500

    Die Yamaha XT500 ist eine einfache, robuste und günstige Enduro des japanischen Fahrzeugherstellers Yamaha Motor. Sie war das erste geländegängige Großserienmotorrad mit einem Einzylinder-Viertaktmotor und 499 cm³ Hubraum. Die XT 500 wurde 1976 erst in Marrakesch und dann auf der IFMA der Presse vorgestellt und bis 1989 gebaut. Allein in Deutschland wurden über 25.000 Stück verkauft.
     

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    Platz 10 – Honda VFR 750 R (RC30)

    Die VFR750R ist ein Sport-Motorrad des japanischen Fahrzeugherstellers Honda, das von 1987 bis 1992 in Hamamatsu produziert wurde. Die VFR750R mit dem Werkscode RC30 entstand aus der Honda VFR750F und war eines der ersten speziell für den Rennsport entwickelten Serienmotorräder. Dies schlug sich sowohl in den ausgewählten Materialien (z. B. Pleuel aus Titan), als auch beim Preis nieder: Bei der Vorstellung im Jahr 1988 war sie ungefähr doppelt so teuer wie die meisten anderen Motorräder des Jahrgangs. Bis 1990 wurden im Werk von Hamamatsu ca. 3000 Stück einzeln durch ein spezielles Team produziert. Die meisten kamen auf der Rennstrecke zum Einsatz, 20 Jahre später waren davon nur noch ca. 25 % erhalten. Aufgrund ihrer Zuverlässigkeit gewann Honda damit auf Anhieb die Superbike-Weltmeisterschaft und dominierte jahrelang die Rennen um die Tourist Trophy auf der Isle of Man.
     

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    Platz 9 – Honda CB 750

    Die CB750 Four ist ein Motorrad des japanischen Herstellers Honda. Das erste Großserien-Motorrad mit Vierzylinder-Reihenmotor war weltweit ein großer Erfolg und wurde bis 1978 über 550.000 mal hergestellt. Der anfangs nur „Honda Four“ genannte Typ hat einen quer eingebauten Motor, Kettenantrieb und eine hydraulisch betätigte Scheibenbremse vorn.
     


     

    Platz 8 – Honda VFR 750 F

    Die VFR750F ist ein Sporttourer des japanischen Motorradherstellers Honda. Das von 1985 bis 1997 in mehreren Modellenvarianten angebotene Fahrzeug hat einen V-Motor mit vier Zylindern und einen Hubraum von 750 cm³. 1998 wurde es durch die Honda VFR 800 FI abgelöst. Die VFR750F erreicht in allen Modellreihen außergewöhnlich hohe Laufleistungen, deutlich mehr als 100.000 Kilometer sind eher die Regel als die Ausnahme. Auch deshalb und wegen der auffällig soliden Verarbeitung sind die VFR-Modelle auf dem Gebrauchtmarkt gesuchte Fahrzeuge.
     

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    Platz 7 – DKW RT 125

    RT 125 („Reichstyp“, aufgerundeter Hubraum 125 cm³) ist die Bezeichnung eines Motorrads mit Einzylinder-Zweitaktmotor, das unter der Marke DKW der Auto Union ab 1939 und nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1965 auch von weiteren Herstellern gefertigt wurde. Die von Hermann Weber im DKW-Stammwerk Zschopau konstruierte RT 125 gilt als meistkopiertes Motorrad der Welt. Mit rund 450.000 Einheiten gilt sie als das in Deutschland meistgebaute Motorrad.
     


     

    Platz 6 – Ducati 916

    Die Ducati 916 ist ein Motorrad der Kategorie Supersportler/Superbikes des italienischen Herstellers Ducati. Sie war das erste Modell der Reihe 748 / 916 / 996 / 998. Die 916 wurde 1994 eingeführt, 1999 zur 996 und schließlich 2002 zur 998 weiterentwickelt. Die Entwicklung betraf im Wesentlichen den Motor. Das Design änderte sich nur in Details. Anders als die Modellbezeichnungen vermuten lassen, war der größte Entwicklungsschritt der Wechsel vom Desmoquattro- zum sogenannten Testastretta-Motor mit Einführung der 998. Die im Rennsport entwickelte Neukonstruktion war nicht nur leistungsstärker, sondern auch belastbarer. Als die Modellreihe 2004 mit der 998 auslief, war bereits der Nachfolger 999 erhältlich.
     


     

    Platz 5 – Triumph Speed Triple

    Die Speed Triple ist ein Motorrad des englischen Herstellers Triumph. Das Naked Bike wurde Mitte der 1990er Jahre zu einem der ersten serienmäßig produzierten Streetfighter-Modelle. Die erste Speed Triple erschien 1994. Ihr Name wurde in Anlehnung an die Speed Twin von 1938 gewählt, technisch basierte sie auf der Daytona 900, hatte jedoch keine Front- und Seitenverkleidung und anstatt des Doppel- einen einzelnen, runden Frontscheinwerfer. Ihren 885 cm³ großen Dreizylinder-Vergasermotor teilte sie sich mit Modellen wie Trident, Thunderbird und Daytona. Bereits ein Jahr nach ihrer Markteinführung, 1995, stattete man sie mit einem Sechsganggetriebe aus.
     

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    Platz 4 – KTM LC4

    Mit der LC4 startete der kommerzielle Erfolg von KTM. Bis heute sind die LC4 Modelle im Programm und halten die Einzylinderfahne hoch. »Keine-Tausend-Meter« war das oft zitierte Kürzel für eine KTM, begründet aus der Zeit, wo der wenig standfeste, bis 1987 verbaute Rotax-Einzylinder sein Unwesen in den robusten Fahrwerken trieb. Dieser Spott konnte spätestens mit Einführung der LC4 640 im Jahre 1998 endgültig ad acta gelegt werden.
     


     

    Platz 3 – BMW K 100 RS

    Die BMW K 100 RS ist ein Touren- und Sportmotorrad von BMW mit einem Vierzylinder-Reihenmotor. Die Abkürzung RS steht für Rennsport. Der „fliegende Ziegelstein“ verband überschaubare Technik mit praxisgerechter Ausstattung und Komfort. Sie ist nicht die Schönste, aber zuverlässig als Reisepartner.
     


     

    Platz 2 – MZ ETZ 250

    Die MZ ETZ (Einzylinder-Telegabel-Zentralkastenrahmen) ist ein Motorrad-Typ, der in der DDR von MZ hergestellt wurde. Charakteristisch für die ETZ war erstmals die Verwendung von Getrenntschmierung (Export), ansonsten nach wie vor Gemischschmierung, Scheibenbremsen (ein Lizenznachbau von Brembo) und 12-Volt-Elektrik. Wie alle Zweitakt-MZ zeichnete sie sich durch sehr elastische Motoren, ein sehr gutes Fahrwerk und hohe Wirtschaftlichkeit aus, weshalb sie schon vor 1990 eine auch außerhalb der DDR (z.B. in Großbritannien) große Beliebtheit erlangte. Eine Besonderheit des Motorrades war, dass es bereits ab Werk mit einem Beiwagen geliefert werden konnte. Dieser Seitenwagen war mit wenig Aufwand auch für technisch Ungeübte abnehmbar, sodass das Fahrzeug als Motorradgespann oder als Solomaschine zu fahren war.
     

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    Platz 1 – Honda CX 500

    Die CX500 war ein zwischen 1978 und 1986 angebotenes Mittelklasse-Motorrad der Kategorie Tourer des japanischen Herstellers Honda mit Kardanantrieb. Der längs eingebaute Zweizylinder-V-Motor (OHV) mit 80° Zylinderbankwinkel hatte vier Ventile pro Zylinder. Die CX500 war das erste Serienmotorrad, auf dem schlauchlose Reifen verwendet werden konnten. Sie ist auch unter ihrem Spitznamen „Güllepumpe“ bekannt: Als die Honda CX500 im Jahr 1977 vorgestellt wurde, war sie ein sehr modernes Motorrad. Wasserkühlung, elektronische Zündung und wartungsarmer Kardanantrieb waren zu dieser Zeit wenig verbreitet. Der Comic-Zeichner Rötger Feldmann, der an alten Horex-Regina-Modellen schraubte, machte sich über diese Form „moderner“ Motorräder lustig. Eine Wasserkühlung war in seinen Augen für ein vernünftig konstruiertes Motorrad überflüssig. In seinen „Werner“-Comics griff er diesen Gedanken ironisch auf: Dort wird der Kühlmittel-Pumpenumlauf einer solchen Honda ersatzweise zum Pumpen flüssiger Tierexkremente, eben der Gülle, umfunktioniert.