Autonomes Fahren: So mischt Deutschland mit

Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) haben Deutsche Unternehmen in den vergangenen Jahren 58 Prozent aller Patente zum autonomen Fahren angemeldet. Allein auf Bosch, Audi und Continental entfallen 1.114 Patentanmeldungen.
Als weitere wichtige Innovationsländer nennt das IW die USA und Japan. Neben einer Reihe großer Automobilhersteller und Zulieferer hat es auch Google in die Top 10 der Patentanmelder im Bereich autonomes Fahren geschafft. Allerdings kommen neue Player – wie Google oder Apple – gerade einmal auf 7 Prozent der Patente.

 

Weltmarktführer und Patent-Weltmeister: Die deutsche Automobilindustrie steht gut da. Fast 72 Prozent aller Premiumfahrzeuge weltweit kommen aus Deutschland, seit 2010 haben deutsche Unternehmen 58 Prozent der Patente zum autonomen Fahren angemeldet.

 

Infografik: Deutsche mischen beim autonomen Fahren mit | Statista

Ein VW-Bus, den jeder Liebhaber kaufen würde

Das VW-Bashing in den Medien ist momentan ziemlich beliebt und der Autobauer dank Dieselgate in aller Munde. Gute Publicity ist deshalb gerade jetzt besonders wichtig. Da könnte das Timing von David Obendorfer nicht besser sein!

 

 

Der Designer hat dem VW T1 Bus, gleichermaßen Hippieikone und Roadtripsymbol schlechthin, mit seiner Weiterentwicklung neues Leben eingehaucht. Dabei ist dieser Bus so viel besser als der Budd-E, VWs eigenes Konzept für einen elektrobetriebenen Bus, vorgestellt auf der CES 2016. Der nämlich sieht für uns vielmehr nach Men in Black aus als nach Love, Peace and Happiness. 

 


Dass der Budd-E nichts mit dem Bully von damals zu tun hat, sieht jeder auf Anhieb. Obendorfs Konzept dagegen ist eine schmeichelhaft Hommage an den Kultbus: Er behält den traditionellen Stil des T1 bei, wirkt aber doch zeitgemäß. Die Innenausstattung mit dem kleinen Display gefällt durch schlichtes Design. Wie cool wäre es bitte mit diesem Teil durch Kalifornien zu heizen? Also VW, bitte Herrn Obendorfer anrufen und in Produktion gehen! Für eine ausgiebige Probefahrt stehen wir gerne zur Verfügung!

Das sind die Sportwagen der Zukunft

Aller CO2-Diskussionen zum Trotz: Unzählige Autobauer machen Dich auch in den nächsten Jahren mit neuen PS-getriebenen Sportwagen glücklich. Egal ob Bugatti mit dem Chiron, Koenigsegg mit dem noch stärkeren Regera oder Audi mit dem R6 – es bleibt auch in Zukunft sportlich!
 

Audi TT RS

Marktstart: Sommer 2016.

 

Nissan GT-R

Preis: 99.900 Euro; Marktstart: August 2016.

 

Mercedes-AMG C 63 Cabrio

Marktstart: Sommer 2016.

 

Chevrolet Corvette Grand Sport

Marktstart: September 2016.


 

Porsche 718 Cayman

Preis: ab 51.623 Euro; Marktstart: September 2016.


 

Bugatti Chiron

Preis: 2,86 Millionen Euro; Marktstart: September 2016.


 

Porsche 911 R

Preis: 189.544 Euro; Marktstart: September 2016.

 

Audi R8 Spyder

Preis: 179.000 Euro; Marktstart: zweite Jahreshälfte 2016.


 

Honda NSX

Preis: etwa 180.000 Euro; Marktstart: Herbst 2016.

 

Aston Martin DB11

Preis: 204.900 Euro; Marktstart: Ende 2016.

 

Koenigsegg Regera

Preis: etwa zwei Millionen Euro; Marktstart: 2016.

 

Pagani Huayra BC

Preis: über 2 Millionen Euro; Marktstart 2016.


 

Setsuna Concept Car – das romantischste Auto aller Zeiten?

Concept Cars sind innovativ! Ein von Touchscreens gefluteter Innenraum hier, federleichte Karbon-Karosserie da. Ganz viel Glanz und Gloria! Das Setsuna Concept ist da eine erfrischende Ausnahme: egal ob Rahmen, Karosserie oder Sitze – alle Teile sind aus Holz!
 

 

Toyota verwendete für den Rahmen Birke und für die Außenhaut edles Zedernholz. Um die Nachhaltigkeit des Autos zu unterstreichen, setzt der japanische Autobauer dabei auf einen sparsamen Elektromotor. Über die Leistungsfähigkeit, die Reichweite und andere Aspekte macht Toyota bisher leider noch keine Angaben. Das Auto, welches in futuristischer Holzbootoptik gebaut wurde, soll offiziell auf der Designweek in Mailand Mitte April vorgestellt werden.

Toyota
Setsuna, meaning “moment” — was chosen to reflect that people experience precious, fleeting moments together with their cars.

Dabei möchte Toyota mit dem Konzept auf den Symbolwert und die emotionelle Bindung eingehen, die ein Mensch mit seinem Auto über die Jahre aufbaut. Setsuna ist Japanisch und bedeutet so viel wie „Moment“. Das Holz aus Hauptmaterial soll die unzähligen Momente symbolisieren, die Mensch und Maschine teilen. Natürlich ist Holz ein Material mit hoher Haltbarkeit, jedoch wechselt es im Verlauf der Zeit beispielsweise seine Form oder die Farbe. Es spiegelt laut Toyota die Zeit wieder, die das Auto mit verschiedenen Generationen verbracht hat.

Damit ist der knapp 3 Meter lange und 1,48 Meter breite Zweisitzer kein Statussymbol. Vielmehr ist es eine Erinnerung daran, wie vergänglich das Leben doch ist. Abgerundet wird diese nostalgische, fast schon romantisch anmutende Bauweise von der Tatsache, dass das Chassis nach der in Japan traditionellen Okuriari-Bauweise zusammengesetzt wurde. Diese Bauart kommt komplett ohne Schrauben und Nägel aus.

Ist das Rimac Concept S das Elektro-Superauto der Zukunft?

Nicht zuletzt dank Tesla haben wir gelernt, dass Elektroautos in der Tat schick aussehen können. Mate Rimac, ein kroatischer Autodesigner, bringt das Elektroauto mit seinem Concept_S nun auf eine vollkommen neue Stufe. Du wolltest schon immer mal Rennfahrer sein und gleichzeitig die Umwelt schonen? Deine Wünsche wurden erhört!

 

 

So verfügt das Auto über 1365 PS und produziert 1800 NM. Die Sprintwerte dieses Elektromonsters klingen fast lächerlich: In 2.6 Sekunden seid Ihr bei 100 km/h angekommen, bis Tempo 200 dauert es 5.6 Sekunden und die 300 knackt man nach 13,8 Sekunden! Der Topspeed liegt bei unfassbaren 365 km/h – wie gesagt, wir reden hier von einem Elektroauto. Dabei baut die Technologie auf dem des Concept_One auf, welche einige Guiness World Records brach. Die ausgeklügelte Allradtechnik bewirkt, dass alle 4 Räder von jeweils eigenen Elektromotoren angetrieben werden.

Im Cockpit des Sportwagens kannst Du verschiedene Fahrwerkseinstellungen testen, welche von „brav“ bis „Driftchampion“ alles beinhalten. Mehr als 100 Sensoren am Superauto geben auf dem Display Informationen darüber, wie sich das Auto verhält. Diese Informationen kannst Du per 4G-Verbindung übrigens auch direkt während der Fahrt zur Verfügung stellen.

Leider gibt es bisher noch keinen angepeilten Preis. Vorsorglich Lotto spielen, um an das Kleingeld für diesen Flitzer zu kommen, ist aber in jedem Fall ratsam! Immerhin ist er schneller als der neue Bugatti Chiron, welchen es noch nicht mal zu kaufen gibt.

Die Technologie für den Rimac