Ein VW-Bus, den jeder Liebhaber kaufen würde

Das VW-Bashing in den Medien ist momentan ziemlich beliebt und der Autobauer dank Dieselgate in aller Munde. Gute Publicity ist deshalb gerade jetzt besonders wichtig. Da könnte das Timing von David Obendorfer nicht besser sein!

 

 

Der Designer hat dem VW T1 Bus, gleichermaßen Hippieikone und Roadtripsymbol schlechthin, mit seiner Weiterentwicklung neues Leben eingehaucht. Dabei ist dieser Bus so viel besser als der Budd-E, VWs eigenes Konzept für einen elektrobetriebenen Bus, vorgestellt auf der CES 2016. Der nämlich sieht für uns vielmehr nach Men in Black aus als nach Love, Peace and Happiness. 

 


Dass der Budd-E nichts mit dem Bully von damals zu tun hat, sieht jeder auf Anhieb. Obendorfs Konzept dagegen ist eine schmeichelhaft Hommage an den Kultbus: Er behält den traditionellen Stil des T1 bei, wirkt aber doch zeitgemäß. Die Innenausstattung mit dem kleinen Display gefällt durch schlichtes Design. Wie cool wäre es bitte mit diesem Teil durch Kalifornien zu heizen? Also VW, bitte Herrn Obendorfer anrufen und in Produktion gehen! Für eine ausgiebige Probefahrt stehen wir gerne zur Verfügung!

10 Supercars, die Jeder fahren will!

Der Autosalon in Genf ist das Schaulaufen der Automobilhersteller. Alles, was Rang und Namen hat, kommt mit mehreren Zugpferden in die Schweiz. Besonders die Supercars von Herstellern wie Bugatti, Lamborghini oder Aston Martin ziehen die Blicke auf sich. Unsere Top 10 zeigen die spektakulärsten und teuersten Fahrzeuge – träumen und wünschen ausdrücklich erlaubt!
 

1. Bugatti Chiron

Bereits mit dem Bugatti Veyron baute VW ein PS-Monster, das es in sich hatte. Mit dem Chrion kommt nun der Nachfolger. Tatsächlich ist es den Ingenieuren gelungen, ein noch schnelleres, brutaleres und edleres Monster zu erschaffen. Die Leistungsdaten lesen sich dabei wie eine Drohung: Der Bugatti wird von 1500 PS angetrieben. Den Sprint von 0 auf 300 km/h absolviert er in lockeren 13,6 Sekunden. Nach dem Betätigen des Zusatzschlüssels kann eine Geschwindigkeit von 420 km/h erreicht werden. Das Coupe ist auf 500 Autos limitiert. Pro Jahr sollen etwa 50 Stück das Werk in Frankreich verlassen. Der Preis? 2,4 Millionen Euro – ohne Steuern. In allen Belangen ein Superlativ.
 
 

2. Koenigsegg Regera

Die schwedische Edelschmiede Koenigsegg will mit seinem Regera den Bugatti Chiron herausfordern. Dabei verfügt der Superbolide über mehr als 1500 PS! Dies erreicht er abgesehen vom Motor durch weitere Elektromotoren, die bei Bedarf zugeschaltet werden. Den Sprint von 0 auf 400 km/h schafft er in etwas mehr als 20 Sekunden. Coolstes Feature: Per Handyapp können der Heckflügel und andere Karosserieöffnungen elektrisch bedient werden. Mit einer Produktionszahl von nur 80 Stück wird man das Hypercar allerdings nicht all zu oft auf der Straße sehen. Der Preis ist noch nicht bekannt. Fans der Transformers-Reihe werden im Regera vielleicht ihren Optimus Prime gefunden haben.
 

3. Aston Martin DB11

Wer sich schon immer mal wie James Bond fühlen wollte, für den ist der Aston Martin DB 11 das perfekte Auto. Die Basis ist nämlich der DB 10, das Filmauto des letzten James-Bond-Streifens Spectre. Mit einem Einstiegspreis von 204.900 Euro erscheint er realistischer als manch anderes Auto dieser Liste. Der offizielle Verkaufsstart soll im 4. Quartal 2016 erfolgen. Dem Käufer winken dann 608 PS – die beste Motorisierung, die es in einem DB Modell jemals gab. Von 0 auf 100 km/h geht es in knapp 3,3 Sekunden, bei 322 km/h ist Schluss.
  

4. Lamborghini Centenario

Zum 100. Geburtstag des Firmengründers Ferruccio Lamborghini stellt der italienische Autohersteller ein weiteres Prachtexemplar der Automobilgeschichte vor. Die Version ist auf 20 Coupes und 20 Roadster begrenzt. In ungefähr 2,8 Sekunden ist man bei 100 km/h. Knapp 23 Sekunden dauert es, bis der Sportwagen Tempo 300 geknackt hat. Der Spaß endet bei 350 km/h. Mit einem Preis von 1,75 Millionen Euro ist der Wagen sowieso nur für einen begrenzten Käuferkreis eine echte Option. Alle, die den Wagen trotz des stolzen Preises ihr Eigen nennen wollen, müssen wir an dieser Stelle enttäuschen: Alle 40 Exemplare sind bereits verkauft.
 

5. McLaren 570 GT

Bei einem Preis von 181.750 € von einem “Einstiegsmodell” zu reden, zeigt die Dimensionen, in welchen sich diese Liste bewegt. Für diese stolze Summe bieten die Briten von McLaren 570 PS und 328 km/h Spitze. Wertarbeit hat eben ihren Preis.
 
 

6. Ferrari GTC4Lusso

Ein von @petrolhead_4life gepostetes Foto am

Der neue Ferrari beeindruckt mit einem V12 Saugmotor, welcher starke 690 Pferde unter der Motorhaube vereint. Dieser katapultiert den Sportwagen in 3,4 Sekunden auf Tempo 100. Bei knapp 335 endet die Reise – mehr als genug, wie wir finden. Besonderes Extra im Ferrari: Durch den Allrad-Antrieb gewinnt das Auto extrem an Stabilität.
 

7. Arash AF10

Bereits 2010 gab es den AF10, damals ein Supercar-Konzept mit 1000 PS. 2016 hat Arash die Leistung des AF10 verdoppelt. Durch die verbaute Hybridtechnik soll der Wagen über 2080 PS verfügen. Wie weit der elektrisch betriebene Arash mit seinen Batterien kommt, ist bisher nicht bekannt. Der britische Hersteller fordert stolze 1,4 Millionen Euro für das Aushängeschild des Unternehmens. Ob es, wie bei der 1. Version, nur bei einem Prototyp bleibt, ist hierbei die spannendste Frage. 2080 PS in einem Serienfahrzeug wären jedoch eine deutliche Ansage. Übrigens sprintet der Arash in 2,8 Sekunden auf Tempo 100, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei weit über 320 km/h.
 
 

8. Zenvo TS1

Das schnellste Auto in Dänemark baut Zenvo. Dabei wird der TS1 in vollkommener Handarbeit hergestellt. Nur 15 Exemplare verlassen jedes Jahr die Fabrik. Ein V8 Motor stellt 1100 PS bereit. In knapp 3 Sekunden ist man bereits bei Tempo 100. Mit 375 km/h Spitzengeschwindigkeit kratzt der TS1 am Chiron und Regera.
 

9. Pagani Huayra BC

Beim Namenszusatz BC handelt es sich um die Initialen des ersten Pagani Kunden Benny Caiola. Dabei wird das italienische Geschoss von einem AMG-Motor angetrieben. Mit einem Preis von 2,4 Millionen Euro könnte man auch zynisch vom “oberen Preissegment” sprechen. Für diesen Preis steht dann ein Bolide bereit, der von seiner Konzeption her eher auf die Rennstrecke passt. 800 PS, gepaart mit feinster Renntechnik, sorgen sicherlich für ein Gefühl ganz wie im Formel-1-Wagen.
 
 

10. Porsche 911 R

Nach 50 Jahren bekommt der 911 von Porsche erneut den Zusatz „R“. An diese vergangene Zeit erinnern auch die Rennstreifen auf dem Lack des Sportlers. Hier von einem Supercar zu reden, würde hingegen etwas vermissen. Trotzdem gefällt uns der Porsche mit seinem schönen Design und seinen mehr als soliden Leistungsdaten. Die limitierte Auflage kommt mit 500 PS bei 4 L Hubraum daher. Von 0 auf 100 km/h geht es in 3,8 Sekunden. Trotzt deutlich weniger PS als bei den anderen Autos in dieser Liste, ist erst bei 323 km/h Schluss. Klein aber oho!
 

Setsuna Concept Car – das romantischste Auto aller Zeiten?

Concept Cars sind innovativ! Ein von Touchscreens gefluteter Innenraum hier, federleichte Karbon-Karosserie da. Ganz viel Glanz und Gloria! Das Setsuna Concept ist da eine erfrischende Ausnahme: egal ob Rahmen, Karosserie oder Sitze – alle Teile sind aus Holz!
 

 

Toyota verwendete für den Rahmen Birke und für die Außenhaut edles Zedernholz. Um die Nachhaltigkeit des Autos zu unterstreichen, setzt der japanische Autobauer dabei auf einen sparsamen Elektromotor. Über die Leistungsfähigkeit, die Reichweite und andere Aspekte macht Toyota bisher leider noch keine Angaben. Das Auto, welches in futuristischer Holzbootoptik gebaut wurde, soll offiziell auf der Designweek in Mailand Mitte April vorgestellt werden.

Toyota
Setsuna, meaning “moment” — was chosen to reflect that people experience precious, fleeting moments together with their cars.

Dabei möchte Toyota mit dem Konzept auf den Symbolwert und die emotionelle Bindung eingehen, die ein Mensch mit seinem Auto über die Jahre aufbaut. Setsuna ist Japanisch und bedeutet so viel wie „Moment“. Das Holz aus Hauptmaterial soll die unzähligen Momente symbolisieren, die Mensch und Maschine teilen. Natürlich ist Holz ein Material mit hoher Haltbarkeit, jedoch wechselt es im Verlauf der Zeit beispielsweise seine Form oder die Farbe. Es spiegelt laut Toyota die Zeit wieder, die das Auto mit verschiedenen Generationen verbracht hat.

Damit ist der knapp 3 Meter lange und 1,48 Meter breite Zweisitzer kein Statussymbol. Vielmehr ist es eine Erinnerung daran, wie vergänglich das Leben doch ist. Abgerundet wird diese nostalgische, fast schon romantisch anmutende Bauweise von der Tatsache, dass das Chassis nach der in Japan traditionellen Okuriari-Bauweise zusammengesetzt wurde. Diese Bauart kommt komplett ohne Schrauben und Nägel aus.

Ist das Rimac Concept S das Elektro-Superauto der Zukunft?

Nicht zuletzt dank Tesla haben wir gelernt, dass Elektroautos in der Tat schick aussehen können. Mate Rimac, ein kroatischer Autodesigner, bringt das Elektroauto mit seinem Concept_S nun auf eine vollkommen neue Stufe. Du wolltest schon immer mal Rennfahrer sein und gleichzeitig die Umwelt schonen? Deine Wünsche wurden erhört!

 

 

So verfügt das Auto über 1365 PS und produziert 1800 NM. Die Sprintwerte dieses Elektromonsters klingen fast lächerlich: In 2.6 Sekunden seid Ihr bei 100 km/h angekommen, bis Tempo 200 dauert es 5.6 Sekunden und die 300 knackt man nach 13,8 Sekunden! Der Topspeed liegt bei unfassbaren 365 km/h – wie gesagt, wir reden hier von einem Elektroauto. Dabei baut die Technologie auf dem des Concept_One auf, welche einige Guiness World Records brach. Die ausgeklügelte Allradtechnik bewirkt, dass alle 4 Räder von jeweils eigenen Elektromotoren angetrieben werden.

Im Cockpit des Sportwagens kannst Du verschiedene Fahrwerkseinstellungen testen, welche von „brav“ bis „Driftchampion“ alles beinhalten. Mehr als 100 Sensoren am Superauto geben auf dem Display Informationen darüber, wie sich das Auto verhält. Diese Informationen kannst Du per 4G-Verbindung übrigens auch direkt während der Fahrt zur Verfügung stellen.

Leider gibt es bisher noch keinen angepeilten Preis. Vorsorglich Lotto spielen, um an das Kleingeld für diesen Flitzer zu kommen, ist aber in jedem Fall ratsam! Immerhin ist er schneller als der neue Bugatti Chiron, welchen es noch nicht mal zu kaufen gibt.

Die Technologie für den Rimac