So werde ich Rennfahrer

Du hast Benzin im Blut und möchtest Dein Können unter Beweis stellen? Einmal über den Schotter fliegen und fast genauso wie Schumi ganz oben auf dem Treppchen stehen? Dann los, worauf wartest Du?! Auch wenn es einen anderen Anschein machen mag, der Einstieg in den Motorsport ist gar nicht so schwer, bereits ab acht Jahren können sich die Alonzos der Zukunft auf der Rennstrecke austoben.

 

 

Die Jüngsten starten beim Jugendkart-Slalom oder in den Bambini-Klassen, wer älter ist, kann sich das Terrain selbst aussuchen. Um an Rennen teilnehmen zu dürfen, musst Du Lizenzen aus verschiedenen Abstufungen erlangen. Viele dieser Lizenzstufen sind allein durch die Teilnahme an einer bestimmten Anzahl von Veranstaltungen der jeweils niedrigeren Lizenzstufe und durch eine ärztliche Bescheinigung über die Renntauglichkeit zu erreichen. Außerdem kannst Du sie durch die Teilnahme an Lehrgängen erwerben. Hierfür bekommst Du entweder ein Auto gestellt oder fährst mit Deinem eigenen auf Rennstrecken oder abgesteckten Kursen. Bevor Du Dich nun aber Hals über Kopf in den Lizenzlehrgang stürzt, ist es ratsam, ein Übungstraining zu belegen. Hierbei kannst Du Dein Talent unter Beweis stellen und Rennfahrer-Luft schnuppern. Erster Ansprechpartner hierfür sind der Dachverband für den Automobil- und Motorrad-Sport und die 2000 örtlichen Motorsportvereine.

 

Einstieg in den Motorsport

  • 8 Jahre: Kartsport
  • 10 Jahre: Junior-Karts (Cross-Karts) im Autocross-Bereich
  • 15 Jahre: Beifahrer im Rallyesport
  • 16 Jahre: Serientourenwagen, Nachwuchs-Formelserien im Rundstreckenbereich
  • 18 Jahre: Alle Klassen
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    Rennfahrer mit eigenem Auto

    Du träumst davon, mit Deinem Fahrzeug groß raus zu kommen? Dein Gefährt ist sportlich und wie gemacht für die Rennstrecke? Entgegen dem Bild, welches wir vielleicht haben mögen, muss es kein Vermögen kosten, diesen Traum wahr werden zu lassen. Für viele Veranstaltungen reicht bereits die „Nationalen Lizenz Stufe C“ und für viele Klassen benötigst Du nicht mehr als Dein Fahrzeug und einen Sturzhelm.

     

    Die richtige Außrüstung

    Reden wir Tacheles: Motorsport ist gefährlich! Damit Du sicher ins Ziel kommst, sollte der optimale Schutz für Dich bei einem guten Helm beginnen. Fahrer geschlossener Wagen wählen gerne offene Helme, besonders bei Formelwagen empfiehlt sich aber die geschlossene Variante samt stabilem Visier. Moderne Helme sind zudem oft mit „Head And Neck Support“, kurz HANS-Systemen ausgestattet, welche Deinen Kopf bei einem Unfall stabilisieren. Auch wenn Du für qualitativ hochwertige Helme rund 500 Euro bezahlen musst – Du investierst in Deine Sicherheit!

    Trotz Sicherheitstanks kommt es bei Unfällen im Motorsport immer wieder zu Bränden, weshalb eine feuerfeste Ausrüstung äußerst wichtig ist. Diese besteht aus:

  • mindestens zweilagiger Rennoverall
  • Unterwäsche
  • Handschuhe
  • Schuhe
  • Sturmhaube
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    Alle Teile müssen aus schwer entflammbarem Material gefertigt sein und den aktuell gültigen Normen entsprechen.

    30. Mai 2016