Legendäre Motorräder, die Dein Herz höher schlagen lassen

Aus einer Liste der Motorräder an der Spitze der Zulassungsstatistik, den Topsellern und besonders außergewöhnlichen Motorrädern haben wir die Crème de la Crème ausgewählt. Elf Bikes, die uns besonders gut gefallen, in verschiedenen Umfragen besonders gut abgeschnitten haben und jeder Motorradliebhaber schätzt.
 

Platz 11 – Yamaha XT 500

Die Yamaha XT500 ist eine einfache, robuste und günstige Enduro des japanischen Fahrzeugherstellers Yamaha Motor. Sie war das erste geländegängige Großserienmotorrad mit einem Einzylinder-Viertaktmotor und 499 cm³ Hubraum. Die XT 500 wurde 1976 erst in Marrakesch und dann auf der IFMA der Presse vorgestellt und bis 1989 gebaut. Allein in Deutschland wurden über 25.000 Stück verkauft.
 

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Platz 10 – Honda VFR 750 R (RC30)

Die VFR750R ist ein Sport-Motorrad des japanischen Fahrzeugherstellers Honda, das von 1987 bis 1992 in Hamamatsu produziert wurde. Die VFR750R mit dem Werkscode RC30 entstand aus der Honda VFR750F und war eines der ersten speziell für den Rennsport entwickelten Serienmotorräder. Dies schlug sich sowohl in den ausgewählten Materialien (z. B. Pleuel aus Titan), als auch beim Preis nieder: Bei der Vorstellung im Jahr 1988 war sie ungefähr doppelt so teuer wie die meisten anderen Motorräder des Jahrgangs. Bis 1990 wurden im Werk von Hamamatsu ca. 3000 Stück einzeln durch ein spezielles Team produziert. Die meisten kamen auf der Rennstrecke zum Einsatz, 20 Jahre später waren davon nur noch ca. 25 % erhalten. Aufgrund ihrer Zuverlässigkeit gewann Honda damit auf Anhieb die Superbike-Weltmeisterschaft und dominierte jahrelang die Rennen um die Tourist Trophy auf der Isle of Man.
 

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Platz 9 – Honda CB 750

Die CB750 Four ist ein Motorrad des japanischen Herstellers Honda. Das erste Großserien-Motorrad mit Vierzylinder-Reihenmotor war weltweit ein großer Erfolg und wurde bis 1978 über 550.000 mal hergestellt. Der anfangs nur „Honda Four“ genannte Typ hat einen quer eingebauten Motor, Kettenantrieb und eine hydraulisch betätigte Scheibenbremse vorn.
 

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Platz 8 – Honda VFR 750 F

Die VFR750F ist ein Sporttourer des japanischen Motorradherstellers Honda. Das von 1985 bis 1997 in mehreren Modellenvarianten angebotene Fahrzeug hat einen V-Motor mit vier Zylindern und einen Hubraum von 750 cm³. 1998 wurde es durch die Honda VFR 800 FI abgelöst. Die VFR750F erreicht in allen Modellreihen außergewöhnlich hohe Laufleistungen, deutlich mehr als 100.000 Kilometer sind eher die Regel als die Ausnahme. Auch deshalb und wegen der auffällig soliden Verarbeitung sind die VFR-Modelle auf dem Gebrauchtmarkt gesuchte Fahrzeuge.
 

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Platz 7 – DKW RT 125

RT 125 („Reichstyp“, aufgerundeter Hubraum 125 cm³) ist die Bezeichnung eines Motorrads mit Einzylinder-Zweitaktmotor, das unter der Marke DKW der Auto Union ab 1939 und nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1965 auch von weiteren Herstellern gefertigt wurde. Die von Hermann Weber im DKW-Stammwerk Zschopau konstruierte RT 125 gilt als meistkopiertes Motorrad der Welt. Mit rund 450.000 Einheiten gilt sie als das in Deutschland meistgebaute Motorrad.
 

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Platz 6 – Ducati 916

Die Ducati 916 ist ein Motorrad der Kategorie Supersportler/Superbikes des italienischen Herstellers Ducati. Sie war das erste Modell der Reihe 748 / 916 / 996 / 998. Die 916 wurde 1994 eingeführt, 1999 zur 996 und schließlich 2002 zur 998 weiterentwickelt. Die Entwicklung betraf im Wesentlichen den Motor. Das Design änderte sich nur in Details. Anders als die Modellbezeichnungen vermuten lassen, war der größte Entwicklungsschritt der Wechsel vom Desmoquattro- zum sogenannten Testastretta-Motor mit Einführung der 998. Die im Rennsport entwickelte Neukonstruktion war nicht nur leistungsstärker, sondern auch belastbarer. Als die Modellreihe 2004 mit der 998 auslief, war bereits der Nachfolger 999 erhältlich.
 

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Platz 5 – Triumph Speed Triple

Die Speed Triple ist ein Motorrad des englischen Herstellers Triumph. Das Naked Bike wurde Mitte der 1990er Jahre zu einem der ersten serienmäßig produzierten Streetfighter-Modelle. Die erste Speed Triple erschien 1994. Ihr Name wurde in Anlehnung an die Speed Twin von 1938 gewählt, technisch basierte sie auf der Daytona 900, hatte jedoch keine Front- und Seitenverkleidung und anstatt des Doppel- einen einzelnen, runden Frontscheinwerfer. Ihren 885 cm³ großen Dreizylinder-Vergasermotor teilte sie sich mit Modellen wie Trident, Thunderbird und Daytona. Bereits ein Jahr nach ihrer Markteinführung, 1995, stattete man sie mit einem Sechsganggetriebe aus.
 

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Platz 4 – KTM LC4

Mit der LC4 startete der kommerzielle Erfolg von KTM. Bis heute sind die LC4 Modelle im Programm und halten die Einzylinderfahne hoch. »Keine-Tausend-Meter« war das oft zitierte Kürzel für eine KTM, begründet aus der Zeit, wo der wenig standfeste, bis 1987 verbaute Rotax-Einzylinder sein Unwesen in den robusten Fahrwerken trieb. Dieser Spott konnte spätestens mit Einführung der LC4 640 im Jahre 1998 endgültig ad acta gelegt werden.
 

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Platz 3 – BMW K 100 RS

Die BMW K 100 RS ist ein Touren- und Sportmotorrad von BMW mit einem Vierzylinder-Reihenmotor. Die Abkürzung RS steht für Rennsport. Der „fliegende Ziegelstein“ verband überschaubare Technik mit praxisgerechter Ausstattung und Komfort. Sie ist nicht die Schönste, aber zuverlässig als Reisepartner.
 

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Platz 2 – MZ ETZ 250

Die MZ ETZ (Einzylinder-Telegabel-Zentralkastenrahmen) ist ein Motorrad-Typ, der in der DDR von MZ hergestellt wurde. Charakteristisch für die ETZ war erstmals die Verwendung von Getrenntschmierung (Export), ansonsten nach wie vor Gemischschmierung, Scheibenbremsen (ein Lizenznachbau von Brembo) und 12-Volt-Elektrik. Wie alle Zweitakt-MZ zeichnete sie sich durch sehr elastische Motoren, ein sehr gutes Fahrwerk und hohe Wirtschaftlichkeit aus, weshalb sie schon vor 1990 eine auch außerhalb der DDR (z.B. in Großbritannien) große Beliebtheit erlangte. Eine Besonderheit des Motorrades war, dass es bereits ab Werk mit einem Beiwagen geliefert werden konnte. Dieser Seitenwagen war mit wenig Aufwand auch für technisch Ungeübte abnehmbar, sodass das Fahrzeug als Motorradgespann oder als Solomaschine zu fahren war.
 

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Platz 1 – Honda CX 500

Die CX500 war ein zwischen 1978 und 1986 angebotenes Mittelklasse-Motorrad der Kategorie Tourer des japanischen Herstellers Honda mit Kardanantrieb. Der längs eingebaute Zweizylinder-V-Motor (OHV) mit 80° Zylinderbankwinkel hatte vier Ventile pro Zylinder. Die CX500 war das erste Serienmotorrad, auf dem schlauchlose Reifen verwendet werden konnten. Sie ist auch unter ihrem Spitznamen „Güllepumpe“ bekannt: Als die Honda CX500 im Jahr 1977 vorgestellt wurde, war sie ein sehr modernes Motorrad. Wasserkühlung, elektronische Zündung und wartungsarmer Kardanantrieb waren zu dieser Zeit wenig verbreitet. Der Comic-Zeichner Rötger Feldmann, der an alten Horex-Regina-Modellen schraubte, machte sich über diese Form „moderner“ Motorräder lustig. Eine Wasserkühlung war in seinen Augen für ein vernünftig konstruiertes Motorrad überflüssig. In seinen „Werner“-Comics griff er diesen Gedanken ironisch auf: Dort wird der Kühlmittel-Pumpenumlauf einer solchen Honda ersatzweise zum Pumpen flüssiger Tierexkremente, eben der Gülle, umfunktioniert.
 

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14. Juni 2016