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Setsuna Concept Car – das romantischste Auto aller Zeiten?

Concept Cars sind innovativ! Ein von Touchscreens gefluteter Innenraum hier, federleichte Karbon-Karosserie da. Ganz viel Glanz und Gloria! Das Setsuna Concept ist da eine erfrischende Ausnahme: egal ob Rahmen, Karosserie oder Sitze – alle Teile sind aus Holz!

 

Toyota verwendete für den Rahmen Birke und für die Außenhaut edles Zedernholz. Um die Nachhaltigkeit des Autos zu unterstreichen, setzt der japanische Autobauer dabei auf einen sparsamen Elektromotor. Über die Leistungsfähigkeit, die Reichweite und andere Aspekte macht Toyota bisher leider noch keine Angaben. Das Auto, welches in futuristischer Holzbootoptik gebaut wurde, soll offiziell auf der Designweek in Mailand Mitte April vorgestellt werden.

Toyota
Setsuna, meaning “moment” — was chosen to reflect that people experience precious, fleeting moments together with their cars.

Dabei möchte Toyota mit dem Konzept auf den Symbolwert und die emotionelle Bindung eingehen, die ein Mensch mit seinem Auto über die Jahre aufbaut. Setsuna ist Japanisch und bedeutet so viel wie „Moment“. Das Holz aus Hauptmaterial soll die unzähligen Momente symbolisieren, die Mensch und Maschine teilen. Natürlich ist Holz ein Material mit hoher Haltbarkeit, jedoch wechselt es im Verlauf der Zeit beispielsweise seine Form oder die Farbe. Es spiegelt laut Toyota die Zeit wieder, die das Auto mit verschiedenen Generationen verbracht hat.

Damit ist der knapp 3 Meter lange und 1,48 Meter breite Zweisitzer kein Statussymbol. Vielmehr ist es eine Erinnerung daran, wie vergänglich das Leben doch ist. Abgerundet wird diese nostalgische, fast schon romantisch anmutende Bauweise von der Tatsache, dass das Chassis nach der in Japan traditionellen Okuriari-Bauweise zusammengesetzt wurde. Diese Bauart kommt komplett ohne Schrauben und Nägel aus.

22. März 2016
Matthias

Matthias

ist Kind der 90er und Autoenthusiast mit Hang zum Kontrast. So fühlt er sich nicht nur in Osttirols entschleunigter Bergwelt zu Hause, sondern auch in der rasanten Autowelt, weswegen Matthias sehr glücklich ist, jetzt für das JimDrive Magazin über automobile Evolution und Digitalisierung zu schreiben.

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