JimDrive Abenteuer Roadtrip Teil 1

Ganze 5500 km, vom Erzgebirge über Frankreich und Italien bis nach Mallorca und wieder zurück. Seit nunmehr drei Monaten steht fest: Diesen Sommer geht’s für mich und meine Familie los in ein geplant ungeplantes Abenteuer auf Europas Straßen!

 
Ach, sind wir so was von aufgeregt – seit Wochen! Wir, das sind meine Tochter Arantxa (16), Schülerin, heilfroh bald Ferien zu haben und im Weiteren kurz Ara genannt, und Paul (6), Schulanfänger 2016. Er genießt seinen letzten Urlaub, bevor der vermeintliche Ernst des Lebens losgeht. Zu guter Letzt bin ich mit von der Partie, Mutter von vier Kindern, stresserprobt und Meisterin der Improvisation & Organisation. Oder wie sagt man so schön: Ich manage ein kleines Familienunternehmen, wobei die Hälfte der „Mitarbeiter“ bereit das Unternehmen verlassen hat, um eigene Wege zu gehen.

 

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Eins haben wir drei verbliebenen Familienmitglieder gemein: Wir sind für jedes neue Abenteuer zu begeistern! Abenteuer wie unsere „Expedition“, von welcher ich Euch berichten werde. Ganze 5500 km geht es für uns vom Erzgebirge bis nach Mallorca und wieder zurück. Langfristige Vorbereitungen und Planungen sind dabei eigentlich so gar nicht meins. Ein bisschen Vorbereitung muss dann aber doch sein:

  1. Unser Bobbycar, wie wir unseren Chevrolet Spark liebevoll nennen, gegen ein abenteuerfähiges Fahrzeug tauschen, einen JEEP Renegrade.
  2. JimDrive beitreten – sicher ist sicher!
  3. Unsere Campingausrüstung um einen Campingkocher 3 in 1 erweitern, eine Campingleuchte besorgen und eine Army-Zeltplane als Sonnenschutz anschaffen.
  4. Mein etwas eingestaubtes Know-how in Bezug auf Kommunikation in der jeweiligen Landessprache auffrischen.
  5. Mich grob über Spritpreise, Camping und Gamping (Camping in privaten Gärten) informieren.
  6. Alle anfallenden Mautgebühren checken.

 

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass das mit der Sprache besonders in Frankreich so einige Türen öffnet, die ansonsten verschlossen blieben. Auch das Checken der Mautgebühren ist sinnvoll, denn so wurde uns schon vor Beginn der Reise klar, dass wir um mautpflichtige Verkehrsstraßen einen großen Bogen machen werden.  Denn kaufen wollen wir die französische Autobahn nun wirklich nicht. 😉  Außerdem liegt es uns am Herzen, gemütlich durch die Pampa zu gondeln und so Land und Leute wirklich kennenzulernen. Darum geht’s für uns auf diesem Roadtrip. Rallye fahren sollen andere, für uns ist der Weg das Ziel.

 

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Und nun – Let start it – das Abenteuer ERZ IB 2016 – es sind nur noch wenige Tage. Rucksäcke packen, Auto bestücken und nach Möglichkeit zumindest Ausweise und
Fährticket nicht vergessen! Mit Spannung verfolge ich die Fußball EM, denn auch die wird sicher nennenswert unsere Route beeinflussen. Wir und Ihr werden es sehen. Auf jeden Fall sind wir gespannt, wie viele Zwischenfälle es geben wird und welche Umplanungen erforderlich werden. Ich halte es für Euch fest – in Bild und Text. Bleibt neugierig! Bald wird es das erste Statement geben – on the road – quasi. Denn dann sind wir hoffentlich in Santander angekommen, mit interessanten Storys und bereits einer Menge Fotos im Gepäck.

Bis dahin – eine schöne (Ferien)-Zeit – Eure Yvonne

20. Juni 2016